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Die Unternehmensgeschichte von SICK

In Verbindung mit präziser Optik und intelligenter Elektronik löst Licht eine Vielzahl von Aufgaben. Dieses Potenzial erkannte Dr. E.h. Erwin Sick schon früh und gründete 1946 ein eigenes Unternehmen. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich daraus ein global tätiger Anbieter intelligenter Sensoren und Lösungen für industrielle Automatisierungstechnologie.

    • 1950
      In Verbindung mit präziser Optik und intelligenter Elektronik löst Licht eine Vielzahl von Aufgaben. Dieses Potenzial erkannte Dr. E.h. Erwin Sick schon früh und gründete 1946 ein eigenes Unternehmen. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich daraus ein global tätiger Anbieter intelligenter Sensoren und Lösungen für industrielle Automatisierungstechnologie.
    • 1951

      Nahtaster NT1:

      • Druckmarkensteuerungsgerät für die Verpackungsindustrie
      • Erster Lichtvorhang für den Unfallschutz an Produktionsmaschinen
       
    • 1952

      Statischer Unfallschutz-Lichtvorhang mit Hohlspiegel, ohne Spiegelrad.

    • 1956

      Erstes optisch-elektronisch arbeitendes Rußzahlmessgerät nach dem Autokollimationsprinzip

    • 1959

      Erster schneller optischer Zähler mit Display und integrierter Sollwert-Voreinstellung zur schnellen Erfassung kleiner Gegenstände.

    • 1960

      Erster Schussspulenwächter für sehr dünne Wirkfäden (Autokollimationsprinzip)

    • 1962

      Erster optischer Höhentaster zur Füllstandskontrolle.

    • 1964

      Erstes Kurvensteuergerät zum Führen einer Kopierfräsmaschine nach einer Konstruktionszeichnung – Vorläufer der heutigen NC-Fräsmaschine.

    • 1967

       Strichcode-Identifikation von Beipackzetteln, Faltschachteln, Dosen, Tuben etc. in der Pharmaindustrie.

    • 1970

       Erster Lumineszenztaster zum Erkennen von Luminophoren in Objekten.

    • 1973

      Lichtleiter zum Erfassen kleiner Objekte bei engen Platzverhältnissen.

    • 1975

      Einführung der Halbleiter-Diode für den Sendestrahl in Lichtschranken und –tastern.

      Erster Sicherheitsgittervorhang für Schutzschirmsteuerungen an Exzenterpressen.

      Erster Farbring-Codeleser zur Erkennung farbiger Ringcodierungen auf Ampullen.

       

    • 1976

      Erster Flächenscanner mit V-förmigem, rotierendem Fahrstrahl und Spezialreflektor in der Sicherheitskategorie 2 zur Absicherung von Gefahrflächen.

    • 1978

      Erstes In-situ-Gasmessgerät für Schwefeldioxid und Stickoxide (Filterkorrelator).

      Erste Lichtschranke zur Erfassung der Position eines Reflektors mittels eines Vierfach-Empfangselements.
    • 1982

      Erstes Volumenstrommessgerät nach dem Ultraschalllaufzeitverfahren.

    • 1983

      Kohlenmonoxid-Messgerät zur Überwachung der Emission in Autotunneln.

      Erster Einsatz von gedruckten Codezeichen, die mit Laserscannern abgetastet werden.
    • 1986

      Erstes In-situ-Diodenarray-Spectrometer für Schwefeloxid, Stickoxide, Ammoniak.

    • 1989

      Erste Entfernungserfassung mit Laserlicht nach dem Pulslaufzeitverfahren.

    • 1991

      ;Erster Einsatz von tastenden Flächenscannern für Objektschutz (z.B. bei Ein- und Ausfahrt in/aus Schleusen).

    • 1993

      Erster tastender Flächenscanner der Sicherheitskategorie 3 zur Absicherung von Gefahrflächen.

    • 1995

      Erster Farbsensor.

    • 1996

      Erstes Time-of-Flight-Gerät für die Positionierung im Hochregallager.

      Erste Lichtschranke mit Unterdrückung des Umgebungslichtes.

      Erste Miniaturlichtschranke mit Hintergrundausblendung.

      Erster Einsatz eines tastenden Laserscanners zur Volumen-Messung.

      Erster Lumineszenztaster in der Automatisierungstechnik mit UV-LED.

    • 1997

      Die SICK Modular Advanced Recognition Technology (SMART) macht es möglich, auch beschädigte Barcodes fehlerfrei zu erkennen.

      Erster Kontrasttaster mit dynamischem teach-in und hoher Schaltfrequenz.
       
    • 1998

      Erster gegen Fremdlichtquellen unempfindlicher Reflexionslichttaster.

    • 1999

      Erste Lichtschranke zur Erkennung von Lichtschnitten einer Laserlinie auf einem 32 x 32 Pixelfeld zur Erfassung von Form und Lage von Objekten.

      Preiswerter Taster auf Time-of-Flight-Technologie in Lichtschranken-Bauform.

      Erste Lichtschranke im Teflongehäuse für die Elektronik- und Prozessindustrie.

      Erstes Barcodelesegerät mit integriertem Autofokus basierend auf Time-of-Flight-Technologie.

      Kleinster vollumspritzter Magnetsensor.

    • 2000

      Miniatur-Zylindersensor

      Sicherheitsbussysteme.

    • 2001

      Hochgeschwindigkeits-2D-Codeleser. 

      Lernfähiger Vision Sensor.

    • 2002

      Tastender Laserscanner mit dynamischer Bereichsausschaltung für fahrerlose Transportsysteme.

    • 2003

      Neue Lichtschrankengeneration: Sensor-Array mit orts- und zeitaufgelöster Messung des zu detektierenden Objektes und insbesondere auch der Umgebung.

    • 2004

      Dreidimensionale Kamerasensoren.

    • 2004

      Erstes kamerabasiertes Sicherheitssystem hoher Sicherheitskategorie für Pressen.

    • 2005

      IO-Link: Durchgängige Kommunikation durch innovative Sensor/Aktor-Schnittstelle.

      RFID-Systeme ermöglichen Identifikation ohne Sichtkontakt zwischen zu identifizierendem Objekt und Lesegerät.

    • 2006

      Kleinster Sicherheits-Laserscanner S300.

    • 2007

      High-end CCD-Sensor mit integrierter Beleuchtung

    • 2009

      Navigation basierend auf natürlichen Landmarken.

    • 2010

      Color Ranger E: weltweit erste Hochgeschwindigkeits-3D-Kamera mit leistungsstarker Farbverarbeitung.

    • 2011

      EKS/EKM36: Neues Motor-Feedback-System mit digitaler HIPERFACE-DSL-Schnittstelle

      MERCEM300Z: neuartiger Quecksilberanalysator mit extremer Empfindlichkeit

    • 2012

       GHG-Control: Treibhausgase messen statt berechnen

    • 2013

      Flexi Loop: Mit dem einmaligen dezentralen Integrationskonzept Flexi Loop erfüllt SICK die Forderung nach einer kostensparenden Kaskadierung sicherer Schalter und Sensoren innerhalb einer Maschine.

    • 1950
    • 1951
    • 1952
    • 1956
    • 1959
    • 1960
    • 1962
    • 1964
    • 1967
    • 1970
    • 1973
    • 1975
    • 1976
    • 1978
    • 1982
    • 1983
    • 1986
    • 1989
    • 1991
    • 1993
    • 1995
    • 1996
    • 1997
    • 1998
    • 1999
    • 2000
    • 2001
    • 2002
    • 2003
    • 2004
    • 2004
    • 2005
    • 2006
    • 2007
    • 2009
    • 2010
    • 2011
    • 2012
    • 2013
  • 1946

    Geburtsstunde der heutigen SICK AG:
    Erwin Sick erhält von der amerikanischen Militärregierung in München die Lizenz für ein selbstständiges Ingenieurbüro.

    1952
    Vorstellung des ersten serienreifen Unfallschutz-Lichtvorhangs auf der Internationalen Werkzeugmaschinenmesse in Hannover. Die danach eingehenden Bestellungen ermöglichen die erste Serienproduktion und den wirtschaftlichen Durchbruch.
     
    1956
    Das 25 Mitarbeiter zählende Unternehmen zieht nach Waldkirch.
     
    1972
    Gründung der ersten Tochtergesellschaft in Frankreich
     
    1975
    Expansion nach Übersee mit Gründung einer Tochtergesellschaft in den USA

    1988
    Erwin Sick stirbt im Alter von 79 Jahren. Gisela Sick führt das Unternehmen ihres Mannes als Hauptgesellschafterin fort
     
    1996
    Umfirmierung der Erwin Sick GmbH in eine Aktiengesellschaft
     
    1999
    Erstmalige Ausgabe von Mitarbeiteraktien im In- und Ausland
     
    2006
    SICK feiert sein 60-jähriges Firmenjubiläum.
     
    2015
    SICK ist mit über 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreichen Vertretungen rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2015 beschäftigte SICK mehr als 7.400 Mitarbeiter weltweit und erzielte einen Konzernumsatz von knapp unter 1,3 Mrd. Euro.
  •  

     

    1909

    Am 3. November wird Erwin Sick als Sohn eines Lokomotivführers in Heilbronn geboren.
     
    1924 - 1928
    Optikerlehre und Gesellenzeit
     
    1932
    Berufsstart bei Siemens & Halske, Berlin, als optischer Rechner. Nach einem halben Jahr wird das Rechenbüro aufgelöst. Erwin Sick wird ins Labor versetzt und dort mit experimentellen, rechnerischen und konstruktiven Aufgaben, insbesondere auf dem Gebiet des Farbfilms, beauftragt.
     
    1934 - 1939
    Mitarbeiter – zunächst als Konstrukteur, später als Ingenieur – bei Siemens, Bosch und Askania an anspruchsvollen Entwicklungsprojekten für Farbfilm, Kinotechnik, astronomische und physikalische Geräte
     
    1939 - 1945
    Leitung des Labors der Optischen Werke A.C. Steinheil & Söhne, München
     
    1944
    Hochzeit mit Gisela Neumann.
     

     

     

    1945

    Sprung in die Selbstständigkeit: In einer Baracke in Vaterstetten bei München, wo Erwin Sick mit seiner Frau wohnt, verfolgt er beharrlich seine technologischen Entwicklungsziele zur Herstellung optisch-elektronischer Geräte. Den Lebensunterhalt seiner Familie finanziert Erwin Sick mit selbstgefertigten Radios.
     
    1946
    Am 26. September Gründungstag der späteren SICK AG: Der politisch unbelastete Erwin Sick erhält von der amerikanischen Militärregierung die Genehmigung, „seinen Beruf als Ingenieur auszuüben.”
     
    1949
    Erstes Akquirieren von Aufträgen auf der nach langer Unterbrechung in Frankfurt stattfindenden „Achema” – von den Zulieferern der chemischen Industrie beschickte „Ausstellungstagung für chemisches Apparatewesen”
     

    1951

    Auf der im Juni in München stattfindenden „Deutschen Erfinder- und Neuheiten-Messe“ präsentiert Sick das erste aus Holz gefertigte Modell seines Lichtvorhangs und erhält ein Diplom „für schöpferische Sonderleistung”. Die am 20. Oktober erfolgte Patentanmeldung des von Erwin Sick erfundenen Lichtvorhangs nach dem Autokollimationsprinzip bedeutet den technischen Durchbruch und Basis eines ganzen Geräteprogramms.
     

    1952

    Auf der „Zweiten Internationalen Werkzeugmaschinen-Ausstellung” in Hannover präsentiert Sick den ersten serienreifen Unfallschutz-Lichtvorhang. Die danach eingehenden Bestellungen ermöglichen die erste Serienproduktion und endlich auch den wirtschaftlichen Durchbruch des Unternehmens.

    1954

    Erwin Sick bemüht sich im Freistaat Bayern vergeblich um einen Aufbaukredit. Als Baden-Württemberg ihm diesen gewährt, zieht er von München ins badische Oberkirch um.
     

    1956

    Umzug der 25 Mitarbeiter großen Firma von Oberkirch nach Waldkirch in das Gebäude der August Faller KG, An der Allee 7-9. 
    Im Oktober wird Sick das Patent für eine neuartige Reflexions-Lichtschranke erteilt, die später eines der umsatzstärksten Produkte des Unternehmens werden soll.
     
    1960
    Gründung des „Instituts für Automation“ in München zur Entwicklung opto-elektronischer Geräte für die Industrie. Sicks Hauptargument für die Neugründung in der bayerischen Landeshauptstadt ist der Mangel an qualifizierten Ingenieuren in Waldkirch.
     

    1971

    Überreicht von Justizminister Rudolf Schieler erhält Erwin Sick beim 25-jährigen Firmenjubiläum am 26. November das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. 
     

    1976/77

    Errichtung eines Neubaus an der Sebastian-Kneipp-Straße. Das Haus An der Allee 7 – 9 wird an die Stadt zurückgegeben.
     
    1977
    Umzug in das neue Werk in der Sebastian-Kneipp-Straße, das noch heute Hauptsitz des Unternehmens ist.

    1980

    Am 19. November verleiht die Fakultät für Maschinenwesen der Technischen Universität München Erwin Sick den Doktor-Ingenieur ehren halber in Anerkennung seines Beitrages „zur wissenschaftlichen und konstruktiven Entwicklung von optischen Geräten mit elektronischer Signalauswertung”.
     

    1982

    Am 2. Dezember erhält Erwin Sick „für seine vielfältigen Erfindungen in der Opto-Elektronik” die Diesel-Medaille in Gold.

    1988

    79-jährig erleidet Erwin Sick am 3. Dezember einen tödlichen Herzinfarkt
     
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