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Kundenspezifische Analysensysteme
SCPS

Gasanalyse unter härtesten Bedingungen direkt am Drehrohrofen

Ihr Nutzen

  • Vermeidung von Anlagenstillständen durch rechtzeitiges Erkennen von Problemen im Prozess
  • Gleichbleibend hohe Produktqualität durch Prozesskontrolle
  • Geringere Energiekosten durch einen optimierten Verbrennungsprozess
  • Robuste und erprobte Technik für minimalen Wartungsaufwand
  • Hohe Systemverfügbarkeit aufgrund von aufeinander abgestimmter Komponenten aus einer Hand
  • Kompetente und schnelle Hilfe durch Fernzugriff und erfahrenes, weltweit tätiges Serviceteam

Übersicht

Gasanalyse unter härtesten Bedingungen direkt am Drehrohrofen

Das Prozessgas-Analysensystem SCPS wird für die Gasmessung direkt am Drehrohrofen eingesetzt. Robuste Entnahmesonden, effektive Reinigungsmechanismen, kombiniert mit heiß- oder kalt-extraktiven Analysensystemen und flexibler Fernwartung – als einziger Hersteller liefert SICK das komplette Portfolio aus einer Hand. Die Analysatoren sind so konfiguriert, dass sie neben den für die Verbrennung wichtigen Parametern O2, CO, CO2, NO und ggf. CH4 auch Prozessparameter wie SO2, HCL und NH3 messen. Besonders bei Anlagen mit brennstoffbedingt hohen Schwefel- und/oder Chlorgehalten glänzt das SCPS durch minimale Wartung, maximale Verfügbarkeit und präzise Messwerte.

Auf einen Blick
  • Gleichzeitige Messung aller relevanten Gaskomponenten, wie CO, CO2, NOx, SO2, CH4, O2, HCL, NH3
  • Robuste und gekühlte Entnahmesonden, einsetzbar bis 1.400 °C und 2.000 g/m³ Staub
  • Bis zu 98 % Verfügbarkeit des Gesamtsystems
  • Schneller Service durch Fernwartung

Vorteile

Exakte Prozessgasanalyse

Je exakter die Prozessgasanalyse, desto besser lassen sich Verbrennungsprozess und Qualitätssicherung optimieren. SCPS bietet Analyseoptionen für alle Anforderungen.

Die Zusammensetzung des Prozessgases hat einen entscheidenden Einfluss auf die Effizienz des Verbrennungsprozesses, die Qualität des entstehenden Klinkers und die Verfügbarkeit der Anlage. Die SCPS-Analysensysteme bestimmen zuverlässig und präzise die Konzentration aller für den Kunden erforderlichen Gaskomponenten. Ob beim klassischen kalt-extraktiven oder beim für alternative Brennstoffe optimalen heiß-extraktiven Messverfahren.

Für jeden Brennstoff das richtige Messverfahren

Kalt-extraktives Messverfahren Die kalt-extraktive Prozessgasanalyse ist seit Jahrzehnten der Industriestandard. Das Verfahren eignet sich gut für die Messung der für die Optimierung von Verbrennungsprozessen relevanten Komponenten – NOx, CO, CO2, O2, bei Gasfeuerung auch CH4. Beim Einsatz alternativer Brennstoffe wie Petrolkoks oder sekundärer Brennstoffe treten aber auch vermehrt Komponenten wie SO2, HCL und NH3 auf. Eine Bestimmung dieser Komponenten durch kalt-extraktive Messung ist nur schwer möglich. Da die Komponenten hochwasserlöslich sind, fallen sie im Gaskühler als saures Kondensat aus. Das kann zu Korrosionsschäden im gesamten Analysensystem führen.
Heiß-extraktives Messverfahren Das heiß-extraktive Messverfahren ist exakter als das kalt-extraktive, da sich das Volumen des entnommenen Gases auf dem Weg von der Entnahmestelle zum Analysator nicht durch Kondensation von Wasserdampf verändert. Insbesondere beim Einsatz von alternativen Brennstoffen hat die heiß-extraktive Prozessgasanalyse Vorteile. Da hierbei durchgängig hohe Temperaturen herrschen, wird Kondensation und damit das Auswaschen von SO2, HCL und NH3 zuverlässig verhindert. So bleiben diese Komponenten zu jeder Zeit messbar und können keine Korrosionsschäden im Analysensystem verursachen. Die Kenntnis der Konzentration von Schwefel- und Chlorverbindungen ist extrem hilfreich, um den Chlorkreislauf besser steuern und auf kritische Schwefelgehalte reagieren zu können.

Für jeden Bedarf die passende Analyse zur Prozessoptimierung

SCPS analysiert alle Messkomponenten, die für Prozessoptimierung und Qualitätssicherung relevant sind.
Auch heiß-extraktives Messen ist möglich mit SCPS – besonders vorteilhaft bei alternativen Brennstoffen.

Ihre Wettbewerbsvorteile: Mithilfe des flexiblen SCPS-Analysensystems steigern Sie dauerhaft und zuverlässig Energieeffizienz, Produktqualität und Anlagenverfügbarkeit.

Robuste Sonden, raffinierte Technik

Die Kombination aus hochwiderstandsfähigem Material und anwendungsoptimierter Technik ermöglicht zuverlässig präzise Messungen selbst unter extremen Bedingungen.

Hohe Standzeiten in harscher Umgebung

Dank variabler Kühlung sind SCPS-Sonden selbst bei Temperaturen bis zu 1.400 °C einsetzbar.
Mit 2-stufiger Filterrückspülung und Hochdruckreinigung hält SCPS Staubbelastungen von bis zu 2.000 g/m³ stand.
Anbackungen am Sondenrohr verhindert SCPS effektiv durch Anti-Stick-Bewegung und Rotation.

Die effektive Kühl- und Reinigungstechnik des SCPS reduziert den Wartungsaufwand, minimiert ungeplante Stillstände und spart Ihnen dadurch Kosten.

Umfangreicher Service nach Maß

Mit SCPS bietet SICK eine One-Stop-Shop-Lösung für die Prozessgasanalyse. Alle Systemkomponenten und der dazugehörige Service kommen aus einer Hand. So steht Ihnen immer ein fester und kompetenter Ansprechpartner zur Seite.

Planbare Wartung mit SICK Remote Service und Condition Monitoring

Durch Fernzugriff können unsere Experten viele Probleme direkt und ohne Ortstermin lösen.
Das permanente Überwachen der „Vitalparameter“ ermöglicht frühzeitiges Erkennen von Problemen.

Das One-Stop-Shop-Prinzip von SICK gewährleistet hohe Systemverfügbarkeit und verringert Anlagenstillstände.

Anwendungen

Technischer Überblick

 
  • Technische Daten

    Technische Daten

    MesskomponentenCO, CO2, NOx, SO2, CH4, O2, HCL, NH3
    Prozesstemperatur≤ +1.400 °C
    MessverfahrenKalt-extrativ, heiß-extrativ
    Kühlung SondenrohrÖlgekühlt, wassergekühlt
    SondenreinigungRückspülung, Hochdruckreinigung
Alle technischen Daten finden Sie beim Einzelprodukt

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