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Spezifische SensorApps im Dataflow erstellen

09.06.2020

Individuelle SensorApps ohne Programmierkenntnisse selber erstellen und einfach neue Automatisierungsaufgaben lösen. Ab Ende des Jahres ist das im AppStudio – Teil des Ecosystemes SICK AppSpace – möglich. 

 

„Automatisierungskonzepte sind selten Standard“, meint Dr. Timo Mennle, Strategic Product Manager SICK AppSpace bei der SICK AG. Auch wenn ein vermeintliches Standardproblem zu lösen sei, steckt in vielen Projekten zusätzliche Konfigurations- und Anpassungsarbeit. Kleinigkeiten, die schnell mehr Kosten und Verzögerungen bei der Installation bedeuten können. Um eine individuelle Sensoranwendung zu lösen, können SICK Kunden ihre eigene individuelle SensorApp erstellen – ohne programmieren zu müssen. 

 

SICK AppSpace öffnet Raum

 

Im Ecosystem des SICK AppSpace können programmierbare Sensoren und Edge-Devices mittels SensorApps für neue Aufgaben konfiguriert werden. Viele Apps stehen bereits über den SICK AppPool zum Download zur Verfügung. Für spezifische Anwendungen können SensorApps auch vom Kunden eigenständig und unterstützt von einer Developer-Community gemeinsam mit den Experten von SICK entwickelt werden. Bisher waren für die Erstellung eigener SensorApps im SICK AppStudio grundlegende Programmierkenntnisse notwendig. 

 

Mit einer neuen grafischen Oberfläche innerhalb von SICK AppStudio können Anwender jetzt spezifische Sensor Applikationen auch ohne Programmierkenntnisse lösen, indem sie vordefinierte Funktionsblöcke in einem Dataflow vernetzen und konfigurieren. Ausgangspunkt dafür ist immer die Aufgabe, die der Sensor lösen soll: „Will ein Kunde etwa Deodorant Flaschen anhand der Deckelfarbe unterscheiden und zählen, stellt er einen Dataflow aus in einer Bibliothek bereitstehenden Funktionsblöcken zusammen. Nach jedem Arbeitsschritt erhält er eine Vorschau über das Ergebnis und kann die Konfiguration sofort anpassen“, erklärt Mennle. Dank der offenen Architektur von SensorApps besteht auch weiterhin die Möglichkeit, den Quellcode von Funktionsblöcken anzupassen, um anspruchsvollere Applikationen und individuelle Anforderungen umzusetzen. 

 

Neue SensorApps für den AppPool

 

„Mit der grafischen Bearbeitung von Dataflows schaffen wir die Basis für eine größere Ziel- und Nutzergruppe, von der letztendlich mehr User für Ihre Applikationen profitieren können“, sagt Mennle. Die steigende Nachfrage nach neuen und angepassten Funktionsblöcken kann aus unserer wachsenden Entwickler-Community heraus bedient werden. Insgesamt wachsen damit die Möglichkeiten und Vielfalt im SICK AppPool und damit die Anwendungsfelder von Sensoren und Sensorsystemen. 

 

SICK ist einer der weltweit führenden Lösungsanbieter für sensorbasierte Applikationen für industrielle Anwendungen. Das 1946 von Dr.-Ing. e. h. Erwin Sick gegründete Unternehmen mit Stammsitz in Waldkirch im Breisgau nahe Freiburg zählt zu den Technologie- und Marktführern und ist mit mehr als 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreichen Vertretungen rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2019 beschäftigte SICK mehr als 10.000 Mitarbeiter weltweit und erzielte einen Konzernumsatz von rund 1,8 Mrd. Euro. Weitere Informationen zu SICK erhalten Sie im Internet unter http://www.sick.com oder unter Telefon +49 (0)7681202-4183

 
Presseinformation

Presseinformation (.docx)

Bildmaterial

AppSpace_Application

Keine Standardapplikation? Kein Problem! Im SICK AppSpace können spezifische Applikationen selber kreiert werden. 

 

AppSpace_Flow

Ein Dataflow zusammen gesetzt aus Funktionsblöcken

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