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Sicherheit weitergedacht: der Sicherheits-Lichtvorhang deTec4

22.03.2019

Sicherheits-Lichtvorhänge für den Unfallschutz an Maschinen sind vom Funktionsprinzip her eine heute bei vielen Anbietern verfügbare Technologie. Doch die Anwender möchten mehr als „nur Sicherheit“. Gefragt sind intelligente Zusatzfunktionen, die hinsichtlich Prozesstransparenz, Flexibilität, Bedienungs- und Wartungsfreundlichkeit oder integrierter Automatisierungsfunktionen Mehrwerte generieren, die eine schnelle Amortisation und hohe Zukunftssicherheit gewährleisten. Sicherheit weitergedacht – dieser Grundgedanke durchzieht daher die gesamte Konzeption des Sicherheits-Lichtvorhanges deTec4

Die Basisinformationen sind kurz genannt – unter anderem Schutzfeldhöhen von 300 mm bis 2.100 mm, die sicherheitstechnische Auslegung gemäß Performance Level e nach EN ISO 13849, SIL3 nach IEC 61508 und Typ 4 nach IEC EN 61496-1, reduzierte Auflösung, Strahlcodierung, 2-Signal-Muting, die Schutzklassen IP65 und IP67 oder hohe Temperaturbeständigkeit von -30 °C bis +55 °C.

Viel interessanter sind die modularen Funktionsumfänge und innovativen Merkmale des deTec4, die aktuell kein anderer Sicherheits-Lichtvorhang in dieser Kombination aufweisen kann. So aktiviert deTec4 dank „Smart Presence Detection“ nur dann den Hintertretschutz, wenn sich tatsächlich eine Person in Gefahr befindet. Anders als herkömmliche Sicherheits-Lichtvorhänge kann deTec4 zuverlässig z. B. Sägespäne und Schweißfunken, die in sein Schutzfeld fallen, ausblenden und gleichzeitig Personen sicher schützen. Das reduziert ungeplante Stillstandszeiten sowie Maschinenausfälle und erhöht die Produktivität von Maschinen und Anlagen.

 

 

Genauso benutzerfreundlich, aber wesentlich umfangreicher, sind die Diagnosemöglichkeiten über NFC und die Smartphone-App „SICK Safety Assistant“. Während NFC und die Smartphone-App durch eine Momentaufnahme die aktuelle Diagnose und schnelle Fehlerbehebung vor Ort ermöglichen, sorgt die Sensorkommunikation per IO-Link für kontinuierliche Remote-Diagnosedaten sowie eine umfassende Datenanalyse und Visualisierung im SOPAS Engineeringtool (ET). Auch auf diese Weise wird im Fehlerfalle eine gezielte Klärung von Ursachen sowie eine schnelle Wiederherstellung der Sensorfunktion sowie der Betriebsbereitschaft der Maschine unterstützt. Schließlich eröffnet die Kommunikation über IO-Link die Option, die Daten des deTec4 für zusätzliche Mess- und Automatisierungsfunktionen zu nutzen.

 

Heiko Kahle

Head of Business Unit Light Beam Systems

Seit 2010 leitet Heiko Kahle den Bereich Light Beam Systems bei SICK. Bereits seit 2000 ist der Diplomingenieur für Elektrotechnik bei SICK im Bereich Industrial Safety tätig und bekleidete verschiedene verantwortliche Positionen im Produktmanagement für Optoelektronische Sicherheitssensoren.

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