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Industrie 4.0 schafft neue Berufe: Als Cyber Security Specialist bei SICK

02.08.2019

Die Datenvernetzung der Industrie 4.0 bringt neue Herausforderungen für Unternehmen mit sich: Galt es früher die Office-IT-Infrastruktur zu schützen, birgt heutzutage die Cloud ein Risiko für Cyber-Angriffe. Mirko Böttger ist Cyber Security Specialist bei SICK und erzählt uns von seinem Arbeitsalltag.

Bei SICK in Waldkirch kümmert sich das Team Industrial Information Security um die Datensicherheit der Produkte. Cyber Security Specialist Mirko Böttger startete im Frühjahr 2018 als erster Mitarbeiter in dem neu gegründeten Team und hat die rasante Entwicklung des Bereichs bei SICK mitgestaltet. Er und ein Kollege bilden das Product Security Incident Response Team, kurz PSIRT. Sie haben ein Krisenmanagement entwickelt, wie SICK mit Sicherheitsvorfällen in Zusammenhang mit seinen Produkten umgeht.

Mirko Böttger, Cyber Security Specialist, an seinem Arbeitsplatz


„Produktentwicklungsprozesse dauern oft zwei bis drei Jahre. In diesem Zeitraum verändern sich nicht nur die technischen Anforderungen an die Produktsicherheit, sondern auch die Gesetzgebung zur Datensicherheit. Da unsere Produkte international eingesetzt werden, müssen wir stets auf dem neuesten Stand bleiben. Wir möchten unseren Kunden Transparenz bieten sowie die Möglichkeit, erkannte Angriffe und Schwachstellen umgehend zu melden.

Wichtiger Bestandteil des Krisenmanagements war daher die Einrichtung einer öffentlich zugänglichen Anlaufstelle für Kunden und Behörden. Anschließend stellen Mirko Böttger und sein Teampartner die koordinierte Bearbeitung des gemeldeten Vorfalls sicher. „Wir arbeiten eng mit verschiedenen Bereichen zusammen, unter der Verantwortung des Chief Industrial Security Officers.

IT-Sicherheit mit betriebswirtschaftlichen und kommunikativen Aspekten 


Neben umfassendem Fachwissen benötigt Mirko Böttger in seinem Job vor allem Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit. Vor seinem Studium hat der Südbadener eine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert und einige Jahre im Raum München gearbeitet. „So wusste ich genau, was mich interessiert: Die Verknüpfung von Themen aus der IT-Sicherheit mit betriebswirtschaftlichen und kommunikativen Aspekten - außerdem zog es mich zurück in die Heimat.

Seine Bachelorthesis erstellte Mirko Böttger bei SICK im Bereich Information Security Office. Als sich ihm danach die Möglichkeit bot, im neuen Bereich Industrial Information Security zu starten, hat er sofort zugesagt: „SICK ist als innovatives Unternehmen bekannt, das mit seinen Produkten die Industrie 4.0 mitgestaltet. Für mich ist es eine spannende Herausforderung, unsere Produkte vor Angriffen von außen zu schützen. Wir benötigen jedoch noch weitere Cyber-Security-Spezialisten in den einzelnen Produktsparten, um für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein.

„Der Bereich Cyber Security ist noch sehr neu - wir kennen die Theorie, aber in der realen Welt gibt es keine fertigen Lösungen im Industrieumfeld."

Seine Empfehlung an Studierende, die sich eine berufliche Zukunft in der Industrie 4.0 wünschen: „Der Bereich Cyber Security ist noch sehr neu - wir kennen die Theorie, aber in der realen Welt gibt es keine fertigen Lösungen im Industrieumfeld. Hier punktet, wer die Möglichkeiten im Rahmen seines Studiums nutzt, auch über den Tellerrand zu schauen.

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