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Identifikationslösungen von SICK optimieren die Fleischverarbeitung bei Goedegebuur

24.09.2014
Wer im Restaurant gern Entrecôte, Rib-Eye oder Rindersteak bestellt, dem wird möglicherweise Qualitätsrindfleisch des Fleischverarbeiters Goedegebuur aus Rotterdam serviert. Mehr als 170 Mitarbeiter verarbeiten dort täglich mehr als 2.000 Rinderhinterviertel für Cateringunternehmen, Restaurantketten, Fleisch- warenindustrie und Einzelhandel in ganz Europa. Mit MPS Food Logistic Systems, einem der führenden Spezialisten für Intralogistiklösungen, konnte Goedegebuur seine Verpackungsstrasse neu organisieren. Kamerabasierte Codeleser von SICK spielen dabei eine wichtige Rolle. Fleischverarbeitung bei Goedegebuur „Bei der Entwicklung der Lösung für die Verpackungsstraße wollten wir uns nicht damit zufriedengeben, bestehende Prozesse zu automatisieren. Wir wollten auf jeden Fall auch Optimierungen realisieren und unsere Kapazität steigern. MPS Food Logistic Systems hat uns dabei unterstützt, unsere Verpackungsstraße neu zu organisieren", erläutert Edwin Valstar, IT-Manager bei Goedegebuur.

Arbeitsablauf neu organisiert

[caption id="" align="alignleft" width="250"]Video-Goedegebuur Video Goedegebuur[/caption] „In der Vergangenheit haben die Mitarbeiter nacheinander das Fleisch gewogen, etikettiert, sortiert und eingepackt", berichtet Valstar. „Jetzt haben wir eine Trennung der Arbeitsbereiche eingeführt. Einige Mitarbeiter sind für das Wiegen und Etikettieren der vakumierten Fleischstücke verantwortlich. Per Knopfdruck geben sie an, um welches Teil vom Rind es sich jeweils handelt. Auf diese Weise erfährt die Sortiermaschine von MPS, in welchem Sortierfach das Fleisch landen soll. Unten am Sortierer stehen die Männer, die die Kisten packen."  

Herausforderung 2D

MPS Food Logistic Systems konnte für das Intralogistiksystem bei Goedegebuur auf viele bewährte Teillösungen zurückgreifen. Beim Scannen der Kistenetiketten musste Erik Van den Beld, Manager Engineering bei MPS, jedoch auch Herausforderungen bewältigen. „Der verfügbare Platz für das Anbringen eines zusätzlichen Codes auf dem Kistenetikett war sehr beschränkt. Außerdem ließ sich keine feste Ausrichtung des Etiketts sicherstellen, weil manche Etiketten von Hand aufgeklebt werden. Deshalb haben wir uns für einen 2D-Code entschieden. Um unter Berücksichtigung der Fähigkeiten der vorhandenen Etikettendrucker ein zuverlässiges Verfahren einzurichten, mussten wir eine geeignete Modulgröße finden. Diese Größe in Verbindung mit der notwendigen Ziffernanzahl für eindeutige Codes führte zu einem Code im Format 18 × 18 mm."   Lector®620 Es gab aber noch ein weiteres Problem: Der Aufkleber konnte nur auf der Kopfseite der Kiste aufgeklebt werden. Van den Beld: „Es wäre einfach gewesen, Aufkleber auf den Seiten der Kisten zu scannen, die parallel zum Förderband laufen. Wir mussten aber eine Lösung dafür finden, Aufkleber an der Vorder- oder Rückseite der Kisten zu lesen. Die 2D-Code-Scanner mussten deshalb in einem schwierigen Winkel angeordnet werden. Die Leseleistung von Scannern in Logistiksystemen ist ein kritischer Aspekt. Codeleser sind die Schnittstelle zwischen unseren Maschinen und Transportkomponenten und der SPS einerseits und dem MPS Warehouse Management und dem Auftragsbearbeitungssystem andererseits. Der kamerabasierte Codeleser Lector62x von SICK zeigte unter diesen Umständen sehr gute Resultate."

Alle Schritte rückverfolgbar

Die kamerabasierten Codeleser von SICK spielen eine wichtige Rolle für die Rückverfolgbarkeit. „Der Gesetzgeber verpflichtet uns zur Abgrenzung von Verantwortungsbereichen. Von dem Zeitpunkt an, zu dem die Rinderviertel bei uns eintreffen, bis zu dem Augenblick, in dem sie unser Gelände verlassen, müssen wir das Fleisch rückverfolgen können, erklärt Valstar. „Auch dank der SICK Sensoren können wir immer erkennen, wo sich die einzelnen Fleischstücke befinden."   [caption id="attachment_12742" align="alignleft" width="120"]DT50 Distanzsensor DT50[/caption] Neben dem Lector62x setzt MPS noch an weiteren Stellen auf Sensoren von SICK. „Im Kühllager verwenden wir zum Beispiel Mid-Range-Distanzsensoren DT50 für Tiefenmessungen. Anhand der entsprechenden Messungen erfährt das System, wo noch Platz für weitere Kisten oder Stiegen ist." Der eingesetzte Regalkran gehört zu den neuesten Innovationen von MPS: „Unser Kran ist besonders energiesparend und schnell und kann mit unterschiedlichen Lastaufnahmemitteln bestückt werden."   Regallager Goedegebuur Erik van den Beld von MPS hat bei SICK erlebt, dass mitgedacht wird: „SICK hat uns beim Testen der Codes geholfen und auch bei der Abstimmung von Code und Lesegerät mitgewirkt, als wir Hilfe brauchten. Aufgrund der Qualität, Zuverlässigkeit und Innovationsstärke des Sensorherstellers geht Van den Beld davon aus, dass sein Unternehmen auch in Zukunft regelmäßig Sensortechnik von SICK einsetzen wird: „Gerade bei Speziallösungen greifen wir immer wieder zu SICK Produkten."  

 Video Lector62x

     
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