SICK: PERSONEN- UND MASCHINENSICHERHEIT FÜR DIE INTRALOGISTIK

05.05.2026
WIRKSAMER SCHUTZ FÜR MITARBEITENDENE UND OPTIMIERUNG DER VERFÜGBARKEIT VON MASCHINEN UND ANLAGEN

Automatisierte Prozesse in Waren- und Hochregallagern steigern die Produktivität in der Intralogistik. Risiken im Bereich der Arbeitssicherheit, ergonomische Belastungen und hoher Arbeitsdruck stellen jedoch nicht nur Gefahren für Mitarbeitende oder Servicepersonal dar, sondern können auch den effizienten Ablauf in der Intralogistik beeinträchtigen. Um bestmögliche Personensicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig Ausfallzeiten zu minimieren, benötigen Logistikunternehmen maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte. Als bewährter Partner der Logistikbranche präsentierte SICK auf der LogiMAT vom 24. bis 26. März in Stuttgart (Halle 1, Stand F51) eine Reihe von Sicherheitssensoren und -komplettlösungen. 

Intelligente Sicherheitslösungen von SICK dienen der Schutz von Personen, der Absicherung von Maschinenzugängen und der Gewährleistung reibungsloser Materialtransporte durch stationäre und mobile Fördertechnik. Im Mittelpunkt stehen dabei häufig Sicherheitslichtgitter und Sicherheitslichtvorhänge mit Muting-Funktion, sichere 2D- und 3D-Scanner für stationäre und mobile Aufgabenstellungen oder sicherheitszertifizierte Steuerungen, oftmals integriert in besondere Einsatzumfelder wie z. B. Kühlhäuser oder Tiefkühllager.

Zugangsabsicherungen entscheiden: Palette go, Person stopp!

Sicherheitslösungen von SICK mit Muting-Funktion ermöglichen eine zuverlässige Zugangsabsicherung bei automatisierten Materialtransporten. Sie unterscheiden sicher zwischen Mensch und Material und sorgen für hohen Personenschutz bei gleichzeitig reibungslosem Materialfluss. Auf der LogiMAT 2026 stellte SICK die hierfür geeignete Sicherheitslichtschranke deTem sowie den intelligenten Sicherheitslichtvorhang deTec aus. Beide eignen sich ideal zur Absicherung von Gefahrstellen und Zugängen sowie zur Mensch-Material-Unterscheidung im automatisierten Materialfluss. Sowohl deTem als auch deTec gewährleisten aber nicht nur effiziente Prozesse und eine hohe Anlagenverfügbarkeit, sondern vereinfachen auf Basis moderner Technologien wie NFC und IO-Link auch die Diagnose. Zudem liefern sie umfassende Daten zur Automatisierung nachgelagerter Prozesse. Ihre flexiblen Anschlusskonzepte sorgen für geringen Verkabelungs-, Installations- und Konfigurationsaufwand. 

Sichere Umgebungserfassung in mobilen Outdooranwendungen

Mit dem multiScan100-S zeigte SICK auf der LogiMAT 2026 einen Sicherheitslaserscanner mit Performance Level b nach ISO 13849, der speziell für den Außenbereich konzipiert ist. Der 3D-LiDAR-Sensor verfügt über ein großes dreidimensionales Sichtfeld – die integrierte Schutzfeldauswertung ermöglicht es, Kollisionen zwischen mobilen Maschinen und Personen oder Objekten zu vermeiden. Aufgrund des robusten Gehäuses, intelligenter Filteralgorithmen und der sicheren Multi-Echo-Technologie bietet der multiScan100-S auch bei herausfordernden Umgebungsbedingungen wie Regen, Staub oder Fremdlicht eine hohe Zuverlässigkeit. 

Stationäre und mobile Sicherheit in kompakter Gehäuseform mit Scantechnologie safeHDDM®

Die innovative Scantechnologie safeHDDM® verleiht sowohl dem Sicherheitslaserscanner microScan3 als auch dem nanoScan3 – dem kleinsten Sicherheitslaserscanner von SICK – ein Höchstmaß an Detektions-, Mess- und Lokalisierungssicherheit auch bei Fremdlicht, Staub oder Schmutz. Dadurch steigern sie die Produktivität und Verfügbarkeit von stationären Maschinen und von AGVs und AMRs. Beide Sicherheitslaserscanner überzeugen zudem durch ihre einfache Bedienbarkeit, ihre smarten Integrationsmöglichkeiten sowie eine standardisierte Anschlusstechnik. Maschinenbauer, Integratoren und Betreiber profitieren dadurch von einer einfachen und zeitsparenden Inbetriebnahme. Umfangreiche Diagnosemöglichkeiten gewährleisten eine hohe Performance und Verfügbarkeit der Sensoren – und tragen so zu optimaler Anlagenverfügbarkeit bei.  

Fahrzeuge und mobile Roboter sicher betreiben

Mit der Sicherheitssteuerung Flexi Mobile im robusten und platzsparenden Aluminiumgehäuse in IP66, IP67 und IP69K können Hersteller und Integratoren von AGVs, AMRs und mobilen Robotern höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen. TÜV-zertifizierte Funktionsbausteine sorgen bereits im Engineering für eine hohe Wirtschaftlichkeit – zumal die verschiedenen Safety-Komponenten an Bord der Fahrzeuge auf einfache und sichere Weise auf Basis von Industrial Ethernet vernetzt werden können. Die speziell für mobile Roboter entwickelten und zertifizierten Funktionsbausteine der Flexi Mobile - u.a. Differential Drive Modul - erspart eine Entwicklungszeit von bis zu einem Jahr und ermöglicht hierdurch eine zügigere CE-Zertifizierung. Die zertifizierten Funktionsbausteine vereinfachen die Programmierung und die Inbetriebnahme durch die intuitive Software, dem Safety Designer, von SICK. 

Sicherheit für Kühlhäuser und Tiefkühllager

Mehr Single-Haushalte, weniger Zeit zum Kochen, Urbanisierung, steigende Erwerbstätigkeit – die Nachfrage nach Convenience Food, also verzehrfertigen oder teilzubereiteten Lebensmitteln – wächst. Dadurch steigt der Bedarf an Kühlhäusern, Tiefkühllagern und Distributionszentren mit temperaturgeführten Lagerbereichen. Der E-Commerce verstärkt den Effekt, beispielsweise durch mehr regionale Kühl-Hubs oder kleinere, dezentrale Lager. Um die größeren Lagermengen an Kühl- und Tiefkühlprodukten zu bewältigen, werden bestehende Kühl-Immobilien modernisiert oder neue gebaut. In beiden Fällen gilt es, steigende Anforderungen an die Automatisierung und die Arbeits- und Prozesssicherheit zu beherrschen. Mit seinem Sensorportfolio Cold Store bietet SICK umfangreiche Automatisierungslösungen für Kaltbereiche sowie Sicherheitsexpertise für den Personen- und Anlagenschutz in Kühlhäusern und Tiefkühllagern an. Mit bewährten Zusatzmaßnahmen wie Spezialgehäusen, integrierten Heizungen oder hohen Schutzarten bis IP67 können die Sensoren unter härtesten Bedingungen eingesetzt werden – selbst bei arktischen Temperaturen bis –30 °C.

Über SICK: 

SICK ist einer der weltweit führenden Lösungsanbieter für sensorbasierte Applikationen für industrielle Anwendungen. Das 1946 von Dr.-Ing. e. h. Erwin Sick gegründete Unternehmen mit Stammsitz in Waldkirch im Breisgau nahe Freiburg zählt zu den Technologie- und Marktführern und ist mit 63 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreichen Vertretungen rund um den Globus präsent. SICK beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeitende weltweit und erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Konzernumsatz von 1,8 Mrd. Euro. Weitere Informationen zu SICK erhalten Sie im Internet unter www.sick.com.

 

Die Pressemitteilung steht Ihnen inklusive Bildmaterial in der Mediathek unter der Kollektion „Logimat 2026“ zum Download zur Verfügung. Die digitalen Bilder stehen in druckfähiger Auflösung bereit und dürfen nur zu redaktionellen Zwecken genutzt werden. Die Verwendung ist honorarfrei bei Quellenangabe „Foto: SICK". Grafische Veränderungen – außer zum Freistellen des Hauptmotivs – sind nicht gestattet.