Digitale Fahrzeugscanner

21.05.2026

TwoTronic setzt auf LiDAR-Technologie für die Fahrzeugrückgabe

Ob Luxuswagen oder landwirtschaftliches Nutzfahrzeug – Kundinnen und Kunden erwarten Qualität. Das gilt nicht nur für Neufahrzeuge oder Leasingrückläufer, sondern auch für Reparaturfälle und die Rückgabe von Mietwagen. TwoTronic unterstützt Hersteller, Autohäuser und Fahrzeugvermietungen dabei, diesem Anspruch gerecht zu werden. Mithilfe von SICK hat das Unternehmen ein System entwickelt, das Fahrzeuge auf Verschleiß und Beschädigungen scannt. Der Clou daran: Alles funktioniert im Vorbeifahren.

Car driving through an automated vehicle scanning system at a site entrance.
Car driving through an automated vehicle scanning system at a site entrance.

Ein dynamischer Ansatz

Autohäuser, Logistikdienstleister oder Vermieter – die Anwendungsfälle des Fahrzeugscanners von TwoTronic sind vielfältig. Überall dort, wo Personen manuell Fahrzeuge auf Beschädigungen prüfen, kann Geld und Zeit gespart werden.

Ein Beispielszenario: Ein Kunde kommt zum Autohaus, um sein Leasingfahrzeug zurückzugeben. Der Kunde fährt bereits bei der Einfahrt auf das Grundstück des Händlers automatisch durch den Fahrzeugscanner, der dort im Außenbereich steht. Gutachtenunternehmen nutzen nun die Bilder des Scanners, um das Rücknahmegutachten anzufertigen. Dies kann vollkommen remote geschehen und der Gutachter muss nicht mehr extra ins Autohaus kommen.

Damit seine Systeme dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, setzt der Fahrzeugscanner-Spezialist aus dem schwäbischen Ellgau nicht nur auf eigene Entwicklungen. Im Fokus steht hierbei auch die enge Zusammenarbeit mit führenden Industriegrößen.

Two digital vehicle scanning portals installed at a building entrance area.
Two digital vehicle scanning portals installed at a building entrance area.

Gemeinsam zur Lösung

Der robuste 3D-LiDAR-Sensor MRS1000 bietet eine präzise und zuverlässige Möglichkeit, um mehrdimensionale Objekte in Innen- und Außenbereichen zu scannen. Damit stellt er die ideale Lösung für den gewünschten Fahrzeugscanner dar. LiDAR (Light Detection and Ranging) ist eine Technologie, bei der ein Objekt mit einem Laser anvisiert und die Zeit gemessen wird, die vergeht, bis das reflektierte Licht wieder auf den Empfänger trifft. Dadurch sind LiDAR-Sensoren in der Lage, ein 3D- oder 2D-Bild mit Raum- und Tiefendaten für die Erkennung, Messung, Lokalisierung und Detektion von Objekten zu generieren.

 

LiDAR sensor mounted on a scanning portal for three-dimensional vehicle detection.
LiDAR sensor mounted on a scanning portal for three-dimensional vehicle detection.

Der MRS1000 ermöglicht über vier aufgespreizte Lagen eine Abtastung bei einem horizontalen Öffnungswinkel von 275 Grad und kann dabei auch aus unterschiedlichen Winkeln nahezu gleichzeitig messen. Auf diese Weise lässt sich die genaue Position des Fahrzeugs bestimmen, was eine präzise Nachführung der hochauflösenden Kameras erlaubt. Selbst wenn das Fahrzeug den Scanner nicht mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit passiert, werden so sämtliche Details und Beschädigungen erfasst. Um die Daten direkt weiterverarbeiten zu können, wünschte sich TwoTronic zudem eine Anpassung der Software, die SICK zeitnah und flexibel umsetzte.

Des Weiteren ist ebenfalls der 2D-LiDAR-Sensor picoScan100 mit seiner Multi-Echo-Technologie bei den Fahrzeugscannern von TwoTronic im Einsatz.

 

LiDAR-Sensoren
Löst Detektionsaufgaben indoor und outdoor – 3D-LiDAR-Sensor mit Mehrlagentechnologie
MRS1000
2D-LiDAR-Sensor - Leistungsstark und kosteneffizient in kompaktem Gehäuse
picoScan100

Pläne für die Zukunft

Das Sensor-Setup lieferte die gewünschten Ergebnisse, sodass TwoTronic den LiDAR-Sensor künftig in alle Produkte einbauen und die Leistungsfähigkeit der Anlagen, beispielsweise bei schlechtem Wetter, damit verbessern kann. Die Zusammenarbeit mit SICK empfand TwoTronic als partnerschaftlich, was nicht zuletzt an der guten Planung durch den Vertrieb und der schnellen Reaktion bei Änderungswünschen lag. Der Geschäftsführer Michael Müller bestätigt: „Die schnelle und einfache Kommunikation mit SICK und die für uns sehr zügig durchgeführten Anpassungen an der Sensorsoftware waren wichtig für uns.“ TwoTronic möchte sein Portfolio künftig weiter ausbauen und um zusätzliche Systeme ergänzen.

 

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