Zertifizierte Safety-Bausteine für planbare Zulassung
Je näher ein System an die Praxis rückt, desto stärker wirkt der Zulassungsprozess als Kosten- und Zeitfaktor. Für ConBotics war deshalb nicht nur wichtig, dass die Sicherheitsfunktionen technisch funktionieren, sondern dass sie sich mit vertretbarem Aufwand zertifizieren lassen. Hier bietet SICK einen zentralen Vorteil: Safety-zertifizierte Komponenten, geprüfte Funktionsbausteine und eine verfügbare Dokumentationsbasis reduzieren den Umfang in der Nachweisführung. ConBotics konnte sich stärker auf die applikationsspezifische Integration konzentrieren, statt jede Sicherheitsfunktion von Grund auf selbst zu begründen und zu dokumentieren.
Das spart nicht nur Zeit, sondern senkt auch Projektrisiken. Wenn die Dokumentationsbasis stabil ist, lässt sich der Übergang von Pilot zu Vorserie deutlich planbarer gestalten, ein Aspekt, der gerade bei neuen Robotiksystemen oft über den Markteintritt entscheidet.
Technische Unterstützung in der Integration
Dass sich diese Vorteile in der Praxis realisieren ließen, lag aus Sicht von ConBotics nicht allein an den Produkten, sondern an der technischen Zusammenarbeit. SICK trat nicht als reiner Lieferant auf, sondern unterstützte die Implementierung mit Testsätzen, erprobten Vorgehensweisen und Engineering-Support bis in die Inbetriebnahme. Für ConBotics bedeutete das: weniger Trial-and-Error, schnellere Verifikation unter realen Bedingungen und ein Integrationsprozess, der nicht bei Spezifikationen endet, sondern bei einem stabil laufenden System.
Für Cristian Amaya war genau diese Kombination entscheidend: eine breite Auswahl bewährter Sicherheitskomponenten, ein klarer Integrationspfad über EFI-pro und eine Form der Unterstützung, die das Team in kritischen Phasen entlastet, ohne die eigene Produktverantwortung aus der Hand zu nehmen.
Robotik und integrierte Safety im Zusammenspiel
ConBotics kann sich mit dieser Partnerschaft auf das konzentrieren, was den eigentlichen Kundennutzen ausmacht: eine Robotiklösung zur effizienten Automatisierung im Malerhandwerk. Mit Flexi Net verfügt das Team über eine wirtschaftlich integrierte Safety-Architektur, die den autonomen Betrieb auf Baustellen ermöglicht. Das breite SICK-Portfolio lässt sich über EFI-pro strukturiert und flexibel erweitern, ohne die Systemarchitektur aufzubrechen, und die Safety-zertifizierten Komponenten reduzieren den Aufwand in der Nachweisführung. Zusammen mit der technischen Unterstützung entstand so ein System, das den Praxistest bereits erfolgreich bestanden hat und heute Betrieben hilft, trotz knapper Personalressourcen planbar zu arbeiten.