Milliarden-Marke geknackt - SICK wächst erneut bei Umsatz und Ergebnis

08.04.2014

Der SICK-Konzern hat sich im Jahr 2013 in einem anspruchsvollen Marktumfeld behauptet und ist weiter gewachsen. Der Umsatz stieg um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und übertraf zum ersten Mal die Milliarden-Marke, das EBIT wuchs um 6,8 Prozent – ein großer Erfolg angesichts der starken Belastung durch Währungseffekte und der Investitionszurückhaltung in wichtigen Absatzmärkten.  
  

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzt der SICK-Konzern seinen Wachstumskurs fort. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte der Sensorhersteller einen Umsatz von 1.009,5 Mio. Euro und damit ein Plus von 3,9 Prozent. Der Auftragseingang wuchs um 1,6 Prozent auf 1.010,6 Mio. Euro. „Vor allem die Region Nord-, Mittel- und Südamerika hat sich positiv entwickelt. Zudem hat sich unsere Strategie, frühzeitig in Wachstumsregionen wie Asien, Brasilien oder auch Osteuropa präsent zu sein, erneut ausgezahlt“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Bauer bei der Veröffentlichung der Bilanzkennzahlen am Dienstag. Kräftig gewachsen ist dabei unter anderem das Geschäft mit Umweltmesstechnik in China und mit großen Logistikprojekten in den USA. Gleichzeitig schmälerte die Schwäche insbesondere des US-Dollars, des japanischen Yens und weiterer Währungen gegenüber dem Euro das weltweite Umsatzwachstum erheblich. Zudem kam aus dem Heimatmarkt Deutschland, wo der SICK-Konzern fast ein Viertel seines Umsatzes erwirtschaftet, kein Wachstumsimpuls.

 

Überproportionales Wachstum beim Ergebnis
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich gegenüber 2012 stärker verbessert als der Umsatz: Aufgrund des intensiven Kostenmanagements erhöhte es sich von 82,7 auf 88,3 Mio. Euro (+6,8 Prozent). Die EBIT-Marge belief sich folglich auf 8,7 Prozent. Das Jahresergebnis in Höhe von 59,2 Mio. Euro übertraf den Vorjahreswert um 1,2 Prozent, was vor allem auf eine höhere Steuerquote zurückzuführen ist. Die Netto-Umsatzrendite betrug 5,9 Prozent.

 

Investitionen in Kompetenz und Produktionstechnologie
Die gute Umsatzentwicklung wirkte sich auch auf die Mitarbeiteranzahl aus. Der SICK-Konzern beschäftigte zum Ende des Jahres 6.597 Mitarbeiter und damit 295 mehr als im Vorjahr(+4,7 Prozent). Der Kompetenzaufbau fand vor allem im Bereich Forschung & Entwicklung sowie im weltweiten Vertrieb und Service statt. Im Inland hat sich die Mitarbeiterzahl um 4,0 Prozent erhöht; im Ausland beschäftigte der SICK-Konzern zum Jahresende 5,7 Prozent mehr Mitarbeiter. Insbesondere in der Region Nord-, Mittel- und Südamerika wurde Personal aufgebaut, da unter anderem ein Distributor für SICK-Sicherheitstechnik in Brasilien übernommen wurde. Darüber hinaus hat SICK verstärkt in den Bau neuer Fertigungsstätten im Inland investiert: An zahlreichen deutschen Standorten wurden neue Produktionsgebäude errichtet und es wurde in neue Entwicklungs- und Fertigungstechnologien investiert, um die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und die Position im Markt zu stärken. Zudem wurde auch das Portfolio an intelligenten Lösungen in Form von Produkten, Systemen und Dienstleistungen erweitert und es wurden 102,3 Mio. Euro in Forschung & Entwicklung investiert. Dies entspricht 10,1 Prozent des Umsatzes.

 

Optimistischer Ausblick
Die Prognose für das kommende Jahr fällt entsprechend positiv aus: „Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Umsatz im Geschäftsjahr 2014 mit einer höheren Steigerungsrate ausbauen können, da wir vor allem in Deutschland und im europäischen Ausland mit einer Belebung der Nachfrage rechnen, insbesondere mit Blick auf das zweite Halbjahr. Wir sind bestens vorbereitet, die sich daraus ergebenden Marktchancen zu nutzen“, so Dr. Robert Bauer.

Die wichtigsten Kennzahlen dieser Mitteilung im Überblick: 

 

SICK-Konzern (IFRS)2012*2013Veränderung in %
Auftragseingang (in Mio. EUR)994,91.010,61,6
Umsatz (in Mio. EUR)971,31.009,53,9
EBIT (in Mio. EUR)82,788,36,8
Jahresergebnis (in Mio. EUR)58,559,21,2
F&E-Aufwand (in Mio. EUR)93,5102,39,4
Mitarbeiter zum Jahresende6.3026.5974,7

*angepasst unter Anwendung von IAS 19 revised

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