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3D-Assistenzsystem Visionary-B vermeidet Unfälle beim Rückwärtsfahren

14.06.2019

Blick zurück nach vorn

 

Immer im Herbst türmen sich bei Pfeifer & Langen mit Hauptsitz in Köln riesige Berge an Zuckerrüben auf. Einer der führenden Zuckerhersteller in Europa wird während der so genannten Kampagne, der Zeit der Zuckerrübenernte, mit Millionen von Rüben beliefert. Ein riesiger logistischer Aufwand entsteht während der schier endlosen Anlieferung durch schwere LKW und die Weiterverteilung durch Radlader. Um eine Erhöhung der Sicherheit in Bezug auf die Kollisionsvermeidung auf dem Umschlagplatz, der Rübenplatte, für rückwärtsfahrende Radlader und Arbeiter zu gewährleisten, entschied sich der Zucker-Produzent in enger Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft RCI für die scharfen Augen des 3D-Fahrassistenzsystems Visionary-B CV von SICK.

 

Die 3D-Kamerasensoren der Visionary-B eignen sich perfekt für den herbstlichen und winterlichen Einsatz bei der Rübenanlieferung. Selbst bei wechselnden Wetterbedingungen wie starker Sonneneinstrahlung oder Regen, Schnee oder früh einsetzende Dunkelheit, liefern die Kamerasensoren ein Echtbild mit optischen und akustischen Warnsignalen für eine verbesserte Kollisionswarnung.
Die 3D-Snapshot-Technologie evaluiert dabei dank des Zweiaugenprinzips die Position der relevanten Hindernisse. Intelligente Algorithmen von SICK filtern für den Fahrer irrelevante Informationen wie z. B. Bordsteine, kleinere Steine, Regen oder Nebel aus der Fahrzeugumgebung heraus. Das Fahrerassistenzsystem warnt den Fahrer folglich nur in wirklich kritischen Situationen.

Für Pfeifer & Langen waren beim gemeinsamen Projekt mit SICK folgende Dinge von entscheidender Wichtigkeit: Es wurde von Anfang an eine Lösung gesucht, die Firmenleitung, Sicherheitsfachkräfte und Operatoren gleichsam zufriedenstellen würde. Und man wollte einen Partner, der bereit war, vor Ort konkrete Lösungen zu erarbeiten. SICK konnte sich hier aufgrund der vielfältigen Erfahrungen mit der Visionary-B als Fahrerassistent bei großen Arbeitsmaschinen und einer daraus resultierenden zuverlässigen Machbarkeitsaussage als Wunschpartner positionieren. Und die enge Betreuung durch SICK-Mitarbeiter und ihre Präsenz machten das Bild perfekt.

Die 3D-Lösung von SICK unterstützt die Fahrer der großen Radlader beim Rangieren und den unvermeidlichen Rückwärtsfahrten während der Weiterverteilung des Zuckerrohstoffes, indem es z.B. tote Winkel direkt hinter den Fahrzeugen überwacht. Um gleichzeitig auch noch die unübersichtlichen Seiten der Fahrzeuge abzusichern, wurde ein Doppelsystem installiert. Die links und rechts am hinteren Teil des Radladers montierten Kamerasensoren senden ein Livebild auf zwei getrennte, ebenfalls links und rechts wie Außenspiegel montierte, Bildschirme in der Fahrerkabine. Für die jeweiligen Fahrer ergibt sich so die äußerst angenehme Situation des „geübten Verhaltens“. Sie können durch die „gewohnte“, an Rückspiegel erinnernde Anordnung, ohne lange Einlernphase sofort erfolgreich und zuverlässig mit dem Assistenten agieren. Das zeigten die Testläufe vor Ort und gerade bei diesen Übungen mit dem fahrenden Personal war die enge Begleitung durch die Berufsgenossenschaft RCI sehr hilfreich.

Das Fazit der Zusammenarbeit fällt daher auch auf beiden Seiten durchweg positiv aus. Vor allen Dingen ist die hohe Akzeptanz bei Fahrern hervorzuheben, die das Assistenzsystem als überzeugend bewerten. Sie empfanden das System auch als ein hilfreiches Instrument zur Erhöhung der Arbeitssicherheit. Das gilt umso mehr, als es sich bei den Kampagnen um ein Saisongeschäft handelt, in dem auch externe Arbeitskräfte zum Einsatz kommen. So hilft die Visionary-B CV den Fahrern nachhaltige Rücksicht zum Schutz von Mensch und Material zu üben.
Und für Pfeifer & Langen markiert die erfolgreiche Testphase mit dem intelligenten Assistenten von SICK auch den Blick nach vorn – so kann es weitergehen.
 

SICK Sensor Blog
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Manuel Fischer

Strategic Industry Manager Mobile Automation

Manuel Fischer verantwortet den Bereich Mobile Automation. Zu den Hauptaufgaben von Sensoren in der Mobilen Automation gehören Kollisionswarnung, Konturführung und Detektieren, z.B. bei Land- und Forstmaschinen, Bau- und Bergbaumaschinen sowie Sonder- und Kommunalfahrzeugen. Manuel Fischer ist bereits seit 2009 in verschiedenen Bereichen im Unternehmen tätig.

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