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Hygienic Sensor Solutions: Edelstahl macht Prozesse sicher und besser

07.11.2019

Nicht jede Publicity ist von Vorteil – insbesondere nicht die auf www.lebensmittelwarnung.de. Die Website der Bundesländer und des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Deutschland meldet oft mehrmals in der Woche Rückrufaktionen und öffentliche Warnungen aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Bakterielle Verunreinigungen in den Produktions-, Transport- und Verpackungsprozessen sind eine der möglichen Ursachen. Hygienegerechtes Anlagendesign – und hier insbesondere auch hygienegerechte Automatisierungskomponenten – können Kontaminationsrisiken für Produkte und Kommunikationsrisiken für Hersteller minimieren: die Edelstahl-Sensoren und -systemlösungen von SICK geben Keimen und Bakterien keine Chance. 

Edelstahl-Sensoren von SICK stehen für ein Optimum aus kompakter Baugröße, sensorischer Performance, chemischer und thermischer Materialbeständigkeit sowie dauerhaft hoher Dichtigkeit. Hinzu kommt, dass beispielsweise bei den Lichtschranken-Produktfamilien in Edelstahl-Ausführung alle optosensorischen Geräteausprägungen verfügbar sind – also energetische Lichttaster, Lichttaster mit Hintergrundausblendung, Einweg-Lichtschranken und Reflexions-Lichtschranken. Auch für Aufgabenstellungen der Sicherheitstechnik, der Identifikation von Produkten und Behältern, der Positionserfassung und Wegmessung, der Druck-, Temperatur- und Füllstandsmessung oder der Inspektion von Verpackungen und deren Inhalten bietet das Edelstahl-Sensor-Portfolio von SICK passende Lösungen, die ein Höchstmaß an Prozesssicherheit für den Hersteller und an Produktsicherheit für den Konsumenten bieten. Gleichzeitig gewährleisten sie unter rauestem Einsatzbedingungen eine zuverlässige Funktion und dauerhaft hohe Verfügbarkeit – denn die automatisierungstechnische Aufgabenstellung darf nicht zu Lasten der hygienegerechten Ausführung gehen. 

INOX Products for Hygienic usage
INOX Products for Hygienic usage

 

Produktkontamination: die Praxis kennt drei „Gefährdungszonen“  

Hygienegerechte Sensoren „glänzen“ nicht nur durch ihr Edelstahlgehäuse, sondern auch durch eine Vielzahl weiterer Maßnahmen, die eine bestmögliche chemische und thermische Widerstandsfähigkeit sowie Dichtigkeit gewährleisten. Die Maschinen und Anlagen in hygienekritischen Produktionen lassen sich unter dem Aspekt möglicher Kontaminationsrisiken in drei „Gefährdungszonen“ einteilen – mit entsprechenden Auswirkungen auf die dort einzusetzenden Komponenten. Die Zone C ist der Non-Food-Bereich einer Maschine, in dem Sensoren beispielsweise durch Abdeckungen geschützt oder so montiert werden können, dass sie in keinen Kontakt zum Lebensmittel kommen. In dieser Zone können somit Standardsensoren eingesetzt werden. Der Bereich einer Maschine, in dem außenliegende Flächen und Anlagenteile mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln gereinigt werden, stellt die Zone B dar. Die optimalen Lösungen bieten hier Edelstahl-Sensoren und -Komponenten im wash-down-Design. Sie bieten die erforderliche Robustheit und sind konstruktiv so ausgelegt, dass Reinigungs- und Desinfektionsmedien weitestgehend rückstandsfrei ablaufen können.

Auch in der Zone A, in der Sensoren in unmittelbarer Nähe zum Produkt zum Einsatz kommen, verlangen ihnen die Reinigungs- und Desinfektionsabläufe alles ab. Hinzu kommen jedoch besondere Hygienanforderungen sowie die Einhaltung hygienerelevanter Empfehlungen, Standards, Normen, Verordnungen und Vorschriften. Erfüllt werden diese Maßgaben durch Edelstahl-Sensoren im Hygiene-Design – die den höchsten Schutz vor Keimen und Kontaminationsrisiken bieten.  

 

Photoelectric Sensor INOX for Hygienic Industries
Photoelectric Sensor INOX for Hygienic Industries

 

Hygiene als Kompetenz-Kette: sichere Sensorlösungen ohne schwächstes Glied  

Das Portfolio von Edelstahl-Sensoren und Zubehör von SICK bietet hygienegerechte Lösungen für die flexible Automatisierung, die Absicherung von Maschinen und Prozessen, für die Qualitätskontrolle sowie für Identifikationsanwendungen. Um durchgängige und dauerhafte Sicherheit für Produkte und Prozesse zu schaffen gilt es, Herausforderungen hinsichtlich der chemischen Widerstandsfähigkeit, der thermischen Resistenz, der Dichtigkeit und des konstruktiven Designs von Edelstahl-Sensoren sowie der Einhaltung von Marktstandards zu lösen. Diese sind zudem wie die Glieder einer Kette miteinander verbunden, in der das schwächste Glied maßgeblich wäre für die Hygienetauglichkeit des Sensors oder der Systemlösung.   

Materialauswahl und -bearbeitung, konstruktives Design, die Umsetzung von Marktstandards sowie hygienegerechte und automatisierungstechnische Funktionalität – im Hygienic Design der Edelstahl-Sensoren von SICK steckt eine Menge Know-How aus dem Einsatzumfeld der Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaproduktion. Für eine Hygienekette ohne schwaches Glied. 

 
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