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Große Nachfrage nach intelligenter Sensorik bei SICK - Neue Technologien setzen sich am Markt durch: Erstmals über 700 Mio. Euro Umsatz
Waldkirch, 17. April 2008. Im dynamischen konjunkturellen Umfeld des Geschäftsjahres 2007 erzielte der SICK-Konzern einen Umsatz in Höhe von 707,5 Mio. Euro und damit 9,6 Prozent mehr als im Vorjahr. SICK liegt damit im 14. Jahr in Folge auf Wachstumskurs. Auch das Ergebnis bildet trotz hoher Investitionen in die Zukunft dieses Wachstum ab und liegt mit 42,4 Mio. Euro um 11,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, den Cashflow weiter kräftig zu erhöhen. Damit hat SICK auch für künftiges Wachstum den Handlungsspielraum nochmals erweitert.

Mit einem EBIT in Höhe von 70,5 Mio. Euro verzeichnet der SICK-Konzern einen Ergebnisanstieg von 10,6 Prozent. Dabei konnte das Segment Fabrik- und Logistikautomation die Wachstumsrate des Segmentumsatzes beim EBIT übertreffen und erzielte mit 67,4 Mio. Euro eine Steigerung in Höhe von 11,0 Prozent. Das Segment Prozessautomation konnte das Segmentergebnis leicht auf 3,1 Mio. Euro steigern.

Technologie-Trendsetter
Im starken Wettbewerbsumfeld konnte SICK durch neue kundengerechte Einzel- und Komplettlösungen überzeugen und die Technologieführerschaft weiter ausbauen. Einige Highlights sind:
  • Die Sicherheitskamera V300 für die Absicherung des Bedienpersonals an halb-automatischen Arbeitsplätzen, die sich ohne Software-Werkzeuge installieren lässt.
  • In der Qualitätskontrolle wird der Vision Sensor Inspector mit innovativer Beleuchtung und und extrem einfacher Bedienung eingesetzt.
  • Die Lichtschranken-Baureihe W12-3 mit ihrer innovativen Chip-Technologie löst unterschiedlichste Automatisierungsaufgaben im schwierigen Umfeld.

SICK expandiert im Ausland
Neben Vertriebsbüros in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) St. Petersburg (Russland), Shenyang und Nanjing (China), Kuala Lumpur (Malaysia), Bangkok (Thailand) und Budapest (Ungarn) wurden im Geschäftsjahr 2007 auch Tochtergesellschaften in Timisoara (Rumänien) und Mexiko-Stadt (Mexiko) gegründet. Mit der Expansion in diese Märkte folgt SICK wie bereits in den Vorjahren der wachsenden Integration Asiens und Osteuropas in den Welthandel und insbesondere den veränderten Produktionsströmen der eigenen Kunden.

SICK stellt weiter Mitarbeiter ein
Im Geschäftsjahr 2007 stieg die Zahl der Mitarbeiter erneut sowohl im In- als auch im Ausland kontinuierlich an. Insgesamt beschäftigte der SICK-Konzern zum 31. Dezember 2007 4.721 Mitarbeiter und damit 7,5 Prozent mehr als zum Jahresende 2006. Im Ausland stieg die Zahl der Mitarbeiter um 11,1 Prozent auf 1.648, im Inland konnten 165 neue Mitarbeiter (5,7 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr) gewonnen werden.
Die Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung betrugen 7,1 Mio. Euro (Vorjahr 6,0 Mio. Euro.)

Vorsichtiger Optimismus für 2008

SICK ist organisatorisch und technologisch auf weiteres Wachstum, auf die Lösung neuer Aufgabenstellungen und auf die Entwicklung neuer Sensor- und Steuerungslösungen eingestellt. Das Unternehmen rechnet in den wichtigen Automatisierungsmärkten mit weiterem Wachstum. Daneben wird erwartet, dass sich der Investitionsstau in Branchen wie z.B. dem nordamerikanischen Automobilbau, auflösen wird.

Die Ergebnisse der Segmente im Einzelnen:
SICK unterteilt die Geschäftstätigkeit des Konzerns in die Segmente Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation. Das Segment Logistikautomation soll 2009 erstmals zahlenseitig abgebildet werden.

Fabrik- und Logistikautomation profitiert von breiter Branchenaufstellung

Der Umsatz des Segments Fabrik- und Logistikautomation, das Sensoren und Lösungen für die Automatisierungs- und Sicherheitstechnik sowie die automatische Identifikation anbietet und insbesondere in den Branchen Verpackungstechnik, Robotik, Maschinenbau, Automotive sowie Lager- und Fördertechnik aktiv ist, stieg im SICK-Konzern um 8,1 Prozent auf 590 Mio. Euro. Das EBIT des Segments stieg um 11,0 Prozent auf 67,4 Mio. Euro.

Während das vorangegangene Jahr 2006 durch große Logistik-Projekte im nordamerikanischen Markt gekennzeichnet war, wurde das Geschäft im Jahr 2007 maßgeblich durch die international breite und deutlich gestiegene Nachfrage in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Verpackungsindustrie getragen.

Branchenschwerpunkte für die Fabrikautomation sind der Maschinen- und Anlagenbau, der 2007 durch die globale Nachfrage nach Investitionsgütern ein sehr erfolgreiches Jahr erlebte, sowie die Branchen Fahrzeug- und Werkzeugmaschinenbau, Elektrotechnik und Elektronikindustrie. Auch diese Branchen entwickelten sich 2007 sehr gut, während sich die Konsumgüterindustrie erwartungsgemäß auf einem moderateren Wachstumspfad befand. Durch die breite Branchenaufstellung in der Fabrikautomation konnte SICK diese Entwicklung kompensieren und am Wachstum des Maschinen- und Anlagenbaus partizipieren, so dass das Segment einen erfreulichen Abschluss des Geschäftsjahres 2007 verzeichnete.

In der Logistikautomation bietet SICK Lösungen für die automatische Identifikation von Barcodes und 2D-Codes sowie für die Kennzeichnung von Objekten in logistischen Kreisläufen durch den Einsatz von RFID-Systemen. Auch die Höhen-, Form- und Volumenerfassung mit bei Bedarf eichfähigen Lasermesssystemen gehört zu diesem Anwendungssegment.

Die Logistikbranche entwickelte sich im Geschäftsjahr 2007 weltweit erneut positiv, da das mit der Internationalisierung der Wirtschaft verbundene Wachstum der Güterströme weiterhin nachhaltiges Wachstumspotenzial für Logistikmärkte liefert. Die Ausdehnung der Warenströme ist insbesondere durch den rasanten Aufschwung der asiatischen Länder gekennzeichnet.

Prozessautomation setzt Trend zu Umweltschutz und Effizienz

Im Segment Prozessautomation bietet SICK unter dem Markennamen SICK MAIHAK Komponenten und komplette Systemlösungen für die Gasanalyse, die Staubmesstechnik, die Durchflussmessung, die Wasser- und Flüssigkeitsanalyse und die Füllstandmesstechnik an. Mit einem Umsatz in Höhe von 117,5 Mio. Euro erreichte die Prozessautomation erstmals in der Unternehmensgeschichte den dreistelligen Millionenbereich. Das EBIT in Höhe von 3,1 Mio. Euro im Jahr 2007 wurde bei gleichzeitig hohen Investitionen in den Vertriebsausbau sowie einer Konzentration auf das Kerngeschäft erreicht. Vor allem der dynamisch wachsende Bereich der Erdgas-Durchflussmessung und die gestiegene Sensibilität für die Emissionstechnik waren für diesen Erfolg ausschlaggebend. Besonders erfreulich entwickelte sich für die Prozessmesstechnik das Geschäft in den USA.

Die SICK AG ist weltweit einer der führenden Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen. Weitere Informationen zu SICK erhalten Sie im Internet unter http://www.sick.com oder unter Telefon +49 (7681) 202 – 3873.