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„Ausgezeichnet“: Hochauflösende Incremental-Encoder-Familie für alle Montage-Optionen
Waldkirch / Donaueschingen, im April 2008 – Die hochauflösenden Incremental-Encoder der Baureihe DFS60 von SICK STEGMANN lassen keine Montagewünsche offen. Ab sofort stehen die Positionsgeber in insgesamt 18 Mechanikausführung für alle industrieüblichen Montagesituationen zur Verfügung. Sicherlich ein Grund, wieso der Encoder in den USA vom "PLANT ENGINEERING magazine" mit dem Award "Product of the year" ausgezeichnet wurde.

Die Incremental-Encoder der Baureihe DFS60 sind rotative Positionsgeber für Motoren und werden im Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt. Mit je einem Klemm- und einem Servoflansch für Vollwellen sowie Aufsteck- und Durchsteck-Hohlwellen mit jeweils fünf metrischen und drei nicht-metrischen Durchmessern werden alle üblichen Montagesituationen abgedeckt.

Fit für raue Umgebungsbedingungen


Der Incremental-Hohlwellen-Encoder DFS60 ist mit Strichzahlen bis 65.536 realisierbar und zeigt insbesondere im rauen Einsatzumfeld des Maschinen- und Anlagenbaus seine Stärken. Extreme Robustheit, gepaart mit höchster Präzision, erreicht der DFS60 durch das Gehäuse in Schutzart IP 65 sowie durch den Einsatz einer Codescheibe aus Nickel. Gegenüber Encoderscheiben aus Glas ist sie bei gleicher Auflösung wesentlich robuster; im Vergleich zu Codescheiben aus Kunststoff ist sie mindestens genauso haltbar, dabei aber deutlich besser auflösend und temperaturfester: Der Arbeitstemperaturbereich der hochpräzisen DFS60 reicht daher von -20°C bis +100°C.

Sehr montagefreundlich

Der universelle – radial wie axial ausrichtbare – Kabelabgang des Encoders reduziert die Variantenvielfalt und erleichtert den Einbau bei beengten Platzverhältnissen. Ebenfalls montagefreundlich: Der Klemmring mit nur einer Torx-Schraube zur Befestigung des DFS60.
Beim DFS60 ist jede Stichzahl im Bereich von 1 – 65.536, die Nullimpulsbreite von 90° bis 270° und der Spannungspegel der TTL- bzw. HTL-Schnittstellen kundenseitig programmierbar.

Keine Exzentritätseffekte, keine Ableitströme


Bei der Wellenlagerung des DFS60 wurde – unter Beibehaltung des marktüblichen 60 mm-Gehäuses – der Abstand der beiden Kugellager der Welle so vergrößert, dass jetzt selbst bei maximalen Betriebsdrehzahlen eine bislang unerreichte Vibrationsfreiheit sowie ein optimaler Rundlauf erreicht werden. Dadurch werden die erfassten Geschwindigkeitswerte nicht von mechanischen Exzentrizitäts- bzw. Toleranzeffekten beeinflusst, die sich bei anderen Encodern als Ausschläge auf der Messwertkurve zeigen. Eine weitere Verbesserung betrifft die Isolierung zwischen Motorwelle und Encoder. Sie vermeidet, dass Ableitströme von der Motorwelle zur Encoder-Lagerung gelangen und diese dadurch beschädigt werden.