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Abwasser online: Für alle Fälle TOCOR 200 Für Abwasser gibt es keine Verordnungen ähnlich der BImSchV für Gasemissionen. Statt dessen Verwaltungsvorschriften für bestimmte Einleiter – von Gemeinden bis zur Zucker- oder Textilindustrie. Sie müssen zwar Mindestanforderungen zur Einleitung erfüllen und Schadstoffgrenzen (TOC) einhalten, sind aber nicht direkt zur Online-Kontrolle mit geprüften Analysatoren verpflichtet. >> Per Wasserhaushaltsgesetz können die Ämter sie allerdings verpflichten, Boden und Gewässer zu kontrollieren, um Verunreinigungen rechtzeitig zu erkennen. Also gehen viele Anlagenbetreiber gleich auf Nummer sicher und überwachen ihre Einleitungen mit TOC-Analysatoren. Sie haben allerdings die Qual der Wahl: Wie ein TOC-Analysator wirklich online zu arbeiten hat, steht nämlich nirgendwo beschrieben. Weder Verfahrensvorschriften noch eine Zulassungspflicht gibt es für diese Geräte. Als Folge ist eine Vielzahl von Gerätetypen auf dem Markt, die mit unterschiedlichsten Messverfahren arbeiten: thermische Oxidation, UV-Oxidation, chemische Oxidation, Leitfähigkeitdifferenz- messung, UV-Absorption und andere mehr.
Nachteil: Je nach Art der Geräteausführung können die Online-Messergebnisse von den behördlich festgelegten Laborprüfungen mehr oder weniger stark abweichen, mit denen die TOC-Grenzwerte nachträglich überwacht
werden. Bei diesen Prüfungen gibt eine sogenannte „qualifizierte Stichprobe“ oder die „Zwei-Stunden-Mischprobe“ den Ausschlag; ein Grenzwert gilt als eingehalten, wenn vier Ergebnisse aus den letzten fünf Laboruntersuchungen diesen Wert nicht überschreiten.
Wenn ein Anlagenbetreiber ein Online-Analysegerät wählt, hat er also die Qual der Wahl. Seine Entscheidung hängt vom Vertrauen zum Anbieter, von der Servicequalität, der Überzeugungskraft des Außendienstes, den Anforderungen an die Messgenauigkeit und last but not least vom Budget ab.
Gut bedient sind Betriebsleiter mit dem bewährten TOCOR 200: Das Gerät deckt das gesamte Anforderungsspektrum an TOC-Online-Analysatoren ab, kann wahlweise mit UV- oder thermischem Oxidationsreaktor ausgerüstet werden und verwendet das Messprinzip, das für TOC-Labormessgeräte behördlich vorgeschrieben ist.
In Betrieben der chemischen oder petrochemischen Industrie lässt es sich vielfältig einsetzen: Es überwacht die Reinheit des Rückführkondensates aus Prozessdampf, kontrolliert das Oberflächen- bzw. Regenwasser auf Verunrei- nigungen und die Kühlwasserkreisläufe auf Lecks in Wärmetauschern. Es misst die Schadstoffkonzentrationen im hochkontaminierten Zufluss zur Kläranlage ebenso wie den behörden-relevanten Auslauf der Betriebs- kläranlage.
Wir bieten dabei das für den jeweiligen Anwendungsfall optimierte SICK-MAIHAK Gerät an – falls nötig sogar zur Installation im Ex-Bereich. Trotz der unterschied- lichen Geräteanforderungen an den Messstellen muss man sich dabei nur auf das einfache Bedienkonzept des Gerätes einstellen.
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