Suche   Starten
   
 
Siedlungsabfälle behandelt – Deponie sicher:
Komplettlösungen in der Gasanalyse für die mechanisch-biologische Abfallbehandlung
Die Anforderungen an die Deponierung von Abfällen werden verschärft: Ab dem Jahr 2005 dürfen laut „Technische Anleitung Siedlungsabfall“ (TASi) nur noch fast vollständig abgebaute, “mineralisierte“ Restabfälle auf Deponien abgelagert werden. Abfälle müssen also vorbehandelt werden. Eine entsprechende Vorbehandlung ist u. a. in mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen (MBA) möglich, in denen die Abfälle mit mechanisch-physikalischen Verfahren getrennt und anschließend biologisch behandelt werden. Voraussetzung ist u. a. die Einhaltung von Emissionsgrenzwerten, die mit den Anforderungen, die an Müllverbrennungsanlagen (MVA) gestellt werden, vergleichbar sind.
>> Zusatzbegrenzungen gelten für die MBA nach der 30. Bundes-Immissions- schutz-Verordnung (BImSchV) für flüchtige organische Stoffe unter Einbeziehung von Methan (VOC), für Lachgas (N2O) sowie für Geruchsstoffe. Um die MBA-Emissionen zu messen, bieten wir angepasste Komplettlösungen, mit denen die Konzentration von unverbrannten Kohlenwasserstoffen (Gesamt-C), Lachgas (N2O) und Gesamtstaub kontinuierlich exakt gemessen werden. Zusätzlich werden Volumenstrom, Temperatur und Druck bestimmt. Die Messdaten werden im systeminternen Emissionsrechner erfasst. Die geforderten Mittelwerte werden gebildet und in Verbindung mit den Daten der Input-Waage die Frachten nach den Vorgaben der 30. BImSchV berechnet.

So sieht der Aufbau aus: Das Abgas wird dem Kamin über eine Sonde entnommen. Über beheizte Filter und Leitungen sowie durch eine Messgas- aufbereitung – mit einem Kühler N2O-Messung – wird es zu den verschiedenen Analysegeräten geleitet.

Der Flammen-Ionisations-Detektor – EuroFID (oder Modell 3002) – misst kontinuierlich die Konzentration unverbrannter Kohlenwasserstoffe im Abgas. Das Modularsystem S 700 bestimmt den N2O-Anteil im Abgas mit einem NDIR-Gasanalysator; das Verfahren nutzt die Eigenschaft des Gases infrarote Strahlung zu absorbieren.

Eine Gerätekombination misst Staub und Volumenstrom: Mit dem FW 100 wird die Gesamtstaubkonzentration im Abgas direkt im Gasstrom in Echtzeit bestimmt. Es arbeitet nach dem Streulichtprinzip. Das Volumenstrommessgerät vom Typ FLOWSIC 100 bestimmt die Gasgeschwindigkeit, den Volumenstrom, die Gastemperatur und den Gasdruck in situ, also direkt im Gasstrom. Es basiert auf dem Ultraschall-Messprinzip, wobei die Laufzeitdifferenz von Schallimpulsen gemessen wird.

All das stellt eine komplette Abgasanalyseanlage dar, für die wir einen SICK-MAIHAK-Rundumservice anbieten – inklusive Planung, Bau, Montage sowie Personalschulung und Inbetriebnahme der kompletten Anlage.