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Swisslog errichtet Kunden-Distributionszentren von IKEA

Im März 2003 eröffnet IKEA in Dortmund ein Customer Distribution Center (CDC). Wer seine Ware per Internet bestellt oder nicht selbst vom Einrichtungshaus mitnehmen möchte, kann sich dann vom Kleiderbügel „Hemlis“ bis zur Komplettküche „Faktum“ nahezu alles nach Hause liefern lassen. SICK-Sensorik wird im CDC für ein reibungsloses Funktionieren der Lager und Kommissionieranlage sorgen.
>> Millionen von jungen oder junggebliebenen Kunden entdecken bei IKEA jedes Jahr witzige Wohnmöglichkeiten und pfiffige Einrichtungsdetails. Doch trotz aller Bemühungen um einen angenehmen Aufenthalt – nicht jeder potenzielle Käufer kann oder will sich die Zeit für einen Besuch im Einrichtungshaus nehmen. Viele von ihnen surfen lieber im Internet zum Badehandtuch „Barken“ oder zum Bettwäscheset „Marion“. Und manch einer weiß zwar den Inhalt der flachen IKEA-Pakete zu schätzen – nicht aber, dass er diese selber transportieren muss.

IKEA kommt zum Kunden

Als Reaktion auf diesen Kundentrend hat IKEA im Frühjahr 2002 bereits in Jönköping in Schweden zwei CDC in Betrieb genommen. Diese von der Firma Swisslog und deren Vertragspartner Accalon errichteten Logistikzentren sind auf die permanente Lagerung von 4.000 Artikel sowie für täglich 190.000 Kommissionierpositionen und 18.000 Auslieferungen an Endkunden ausgelegt. Ermöglicht wird dies durch ein Logistiksystem, bei dem das Handling der Warenpaletten automatisch der aktuellen Kundennachfrage angepasst wird.

„Dynamische Kommissionier-Plätze sind der Schlüsselbegriff in den IKEA-CDCs“, sagt Nils Huss, Projektmanager von Accalon. „Die gleiche Kommissionier-Station kann für mehrere Artikel verwendet werden. Durch ein leistungsfähiges Lagerverwaltungssystem und ultraschnelle Regalbediengeräte können die Artikel so schnell wie noch nie direkt zu den Kommissionierplätzen gebracht werden.“

„IKEA-blaue“ Sensorik

Blau wie der IKEA-Schriftzug ist auch die SICK-Sensorik, die in Jönköping und in Dortmund der Anlagensteuerung vielfältige Betriebsinformationen liefert. Pro CDC erkennen modulare Lichtgitter MLG, ob hervorstehende Teile den Weg der Lastaufnahmegabel des jeweiligen Regalbediengerätes behindern.

Distanzsensoren vom Typ DS 60 prüfen die aktuelle Belegung der zweifach tiefen Lagerfächer. Dank der zwei getrennten Schaltausgänge kann das Gerät auch zwischen einer vorne und einer hinten eingelagerten Palette unterscheiden. Die aktuelle Position der Regalbediengeräte auf ihrem Fahrweg ermitteln DME 3000 Laser-Entfernungsmesssysteme. Ihre hohe Präzision sorgt für einen millimetergenauen Stopp der innerhalb der mehr als 100 m langen Regalgassen. Darüber hinaus kommen unzählige blaue Lichtschranken zum Einsatz, u. a. an der Rollenfördertechnik oder an den Konturenkontrollstationen.
 
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