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Erkennt wie eine Kamera, schaltet wie eine Lichtschranke

Bildverarbeitung als bedienfreundliche und kompakte Plug & Play-Sensorik ist mit dem ICS 100 von SICK Realität geworden. Der Sondermaschinenbauer Kelz und Settele aus dem bayrischen Lengenwang setzt das Gerät zur Überwachung der Biegung elektrischer Kontakte ein und vermeidet durch die 100 %-Kontrolle Maschinenstillstand und Produktionsausfall.
>> Der Intelligent Camera Sensor ICS 100 stellt ein völlig neues Konzept eines industriell einsetzbaren Bildverarbeitungssystems dar. Kamera, Optik, Beleuchtung und Auswertung sind in einem einzigen, kompakten Gehäuse untergebracht. Sollen die Kameradaten visualisiert werden, geschieht dies durch den Anschluss eines externen Moduls. Ansonsten arbeitet der Sensor, in dem bis zu 16 Inspektionsprogramme hinterlegt werden können, stand-alone und schaltet dabei wie eine Lichtschranke.

Biegung der Kontakte entscheidet über reibungslose Produktion

Kelz und Settele baut Sondermaschinen zur Herstellung elektrischer Kontakte. Vor der Zusammenführung mit einem weiteren Bauteil muss sichergestellt sein, dass sie eine definierte Biegung aufweisen. Ist dies nicht der Fall, sind Montageprobleme, Maschi- nenstillstand und Produktionsausfall die Folge. Dies alles gehört jedoch seit Inbetriebnahme des ICS 100 der Vergangenheit an. Die Form eines i.-O.-Kontaktes wird eingelernt und gespeichert. Danach werden alle Teile mit der gespeicherten Soll-Form verglichen. Die Auswertung des aufgenommenen Grauwertbildes entscheidet darüber, welcher der bis zu vier Schaltausgänge gesetzt wird. Dabei kann der Sensor eine Schaltfrequenz von bis zu 200 Hz erreichen. Fehlerhafte Kontakte werden zuverlässig erkannt und eine Beeinträchtigung des Produktionsprozesses sicher vermieden.

Für Kelz und Settele waren das Ein-Gehäuse-Konzept, die schnelle Inbetriebnahme sowie die einfache Handhabbarkeit durch das eigene Personal entscheidende Argumente zugunsten des ICS 100.
 
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