Wer von Sicherheit spricht, denkt immer weniger nur an einzelne Produkte, die Maschinen und Anlagen sicher machen. Sicherheit steht heute für umfassende Konzepte sowie für Sensor-, Steuerungs- und Anwendungskompetenz. Sicherheit enthält heute sowohl eine zeitliche als auch eine globale Dimension. Sicherheit ist mehr und bietet heute mehr. Dafür steht safetyPLUS –
das Sicherheitskonzept von SICK.
>> Die Sicherheitswelt ist eine komplexe und dynamische Welt: Richtlinien und Normen greifen ineinander, der technologische Fortschritt bietet neue Lösungs- ansätze, auf der Basis neuer Anforderungen entstehen neue Konzepte, die wiederum Auswirkungen normativer oder technologischer Art nach sich ziehen können. Hier den Überblick zu behalten, sichere Systemlösungen zu bieten und gleichzeitig Innovationsprozesse mit zu gestalten, kann nur, wer wie SICK seit rund 60 Jahren zum Vorteil der Anwender sichere Sensor- und Steuerungstechnik praxisnah bietet.
Sicherheit bedeutet: Wissen, wohin die Reise geht
Sechs Jahrzehnte an der Spitze der sicherheitstechnischen Entwicklung machen SICK zum kompetenten Ansprechpartner für Kunden, Anwender, Normungsgremien und Prüforganisationen.
Aus dem intensiven Dialog heraus bietet SICK
- effektive Komplettlösungen aus einer Hand
- nahtlose Integration in alle offenen Systemwelten
- vielseitigstes Sensorik- und Schalter-Portfolio – weltweit
- einheitliche Software zur Konfiguration und Projektierung
- innovative Sicherheits-Steuerungstechnik
- weltweit erste kompakte Sicherheits-Steuerung in Schutzart IP 67
- ein enges, globales Kompetenznetzwerk mit erstklassig qualifizierten Applikations-Ingenieuren
- weltweiten Service über den kompletten Maschinenlebenszyklus
Sichere Roboterzellen: Mehr Integration und mehr Funktionalität von Anfang an
safetyPLUS kommt beim Systemintegrator wie beim Endkunden an. Bei der österreichischen Roboter-Anlagen-Technik GmbH (rob-an-tec) in Linz hat man in einem jüngst realisierten Projekt durchgängig auf safetyPLUS gesetzt. Die Aufgabenstellung bestand darin, beim Endkunden, der Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG, in der Fertigung von Automobil-Kraftstofftanks für unfallfreie Arbeitsprozesse am Falz- und am Schweißroboter zu sorgen. In beiden Fällen handelt es sich um Neuanlagen, die nebeneinander aufgestellt sind und prozesstechnisch aufeinander folgen. „Wir haben bereits in der ersten Planungsphase mit SICK Kontakt aufgenommen, um von Anfang an auf eine möglichst effiziente Sicherheitslösung zuzusteuern“ sagt Bernhard Eiber, Geschäftsführer von rob-an-tec. „Aufbauend auf einer Gefahrenanalyse haben wir gemeinsam mit SICK verschiedene Sicherheitskonzepte erarbeitet und bewertet.“
Aufgrund der prozesstechnischen Gegebenheiten erwies sich am Schweißroboter ein Sicherheits-Lichtvorhang C4000 als die beste Lösung, während die Zelle des Biegeroboters neben einem C4000 noch zusätzlich mit einem Sicherheits-Laserscanner S3000 zur Innenraumüberwachung ausgestattet wurde. Darüber hinaus werden in beiden Zellen mit Hilfe von berührungslosen Sicherheitsschaltern verschiedene Arbeits- und Endpositionen der Roboter erfasst, die wiederum zur Steuerung der Schutzeinrichtungen verwendet werden.
Für die effektive Auswertung der Sensorik sowie die einfache Umsetzung der Sicherheitslogik kam das flexible Sicherheits-Steuerungs-System UE4400 von SICK zum Einsatz. „Gemeinsam mit SICK haben wir einen Ansatz für die steuerungstechnische Integration aller Sicherheitssysteme entwickelt.“ Durch das frühzeitige Engineering, die Programmierung und die Vorab-Tests der komplexen Funktionen konnte der zeitliche Inbetriebnahmeaufwand am Einsatzort in der Nähe des neuen Peugeot-Werkes im slowakischen Trnava deutlich reduziert werden. Spätestens jetzt hatte sich die frühe Berücksichtigung sensor- und steuerungstechnischer Lösungen von SICK bezahlt gemacht.
Das Projekt macht auch deutlich, wie wichtig ein dichtes, internationales Kompetenz-Netzwerk ist, denn sowohl die betriebsbegleitende Wartung als auch die über die Betriebsjahre zu erwartenden Veränderungen an den Anlagen können von SICK-Personal vor Ort durchgeführt oder unterstützt werden.
„Durch die frühe Zusammenarbeit mit SICK als Sensor-, Steuerungs- und Serviceexperten konnten wir eine sinnvoll integrierte Gesamtlösung umsetzen, deren Offenheit und Funktionsvielfalt für den Endkunden jetzt ein hohes Maß an Arbeitssicherheit und dauerhaft ein hohes Maß an Investitionssicherheit garantiert“, fasst Bernhard Eiber zusammen. „Das ist genau das, was wir unter Sicherheit und SICK unter safetyPLUS verstehen.“ Wer an Sicherheit denkt, denkt an die Verbindung von Sensor-, Steuerungs- und Servicekompetenz. Sichere Systemlösungen von SICK – safetyPLUS für die Anwender.