ICS 100 "fühlt" Getrieben auf den Zahn
Der österreichische Automobilzulieferer Magna Steyr überprüft mit dem Kamerasensor ICS 100 Oberfläche und Rundlauf von Zahnrädern für Massenausgleichsgetriebe.
>> Magna Steyr - seit vielen Jahren bekannt für erfolgreiche Entwicklungen in der Allradtechnik - fertigt im neuen Werk Ilz in der Steiermark zahlreiche Komponenten für Antriebe. So werden für die 3er-Serie von BMW täglich 440 Massenausgleichsgetriebe gefertigt. Diese reduzieren die Vibrationen von Benzin- und Dieselmotoren, vermindern so das Motorengeräusch, erlauben Einsparungen bei Karosserieversteifungen sowie Dämmstoffen und ermöglichen den Verbau von Kunststoffkomponenten am Motor.
Der richtige Schliff und die richtige Entscheidung
Wesentlicher Bestandteil des Massenausgleichssystems ist die Getriebewelle, auf der sich mehrere Zahnräder befinden. Um einen zuverlässigen Rundlauf der Räder zu gewährleisten, werden sie nach einer ersten visuellen Prüfung durch den Linienverantwortlichen einer genauen Kontrolle hinsichtlich Oberflächen-Schliff und Form zugeführt. Dadurch wird sichergestellt, dass nur geschliffene, rundlaufende Zahnräder innerhalb des neunstufigen Montageprozesses verbaut werden.
Hervorragendes Kosten-Nutzenverhältnis bestätigt
"Auf der Suche nach einer automatischen Qualitätsprüfung wurden wir beim ICS 100 fündig", erzählt Markus Ackerl, Leiter der Programmierung bei Magna Systemtechnik AG, dem Hersteller der Produktionslinie. "Ein herkömmliches Bildverarbeitungssystem hätte den Kostenrahmen gesprengt. Diese 2D-Lösung vereint die Vorteile einer leistungsstarken Bildverarbeitung mit denen industrietauglicher Sensorik. Mit dem ICS 100 konnten wir so wirtschaftlich tragbar alle technischen Anforderungen erfüllen."
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