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Zellstofffabrik 

 
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Holz besteht im Wesentlichen aus Fasern und Ligninen. In der Zellstofffabrik werden die beiden Stoffe in einem Aufschlussverfahren von einander getrennt. Die eingesetzten Chemikalien werden in verschiedenen Prozessen aufbereitet, angefangen von der Verdampfung bis hin zur Verbrennung im Abhitzekessel und Kalkofen. Eine Zellstofffabrik hat 3-5 Kamine an denen eine Emissionsüberwachung erforderlich ist. Daneben sind in Rohrleitungen Prozessgase zu überwachen und Prozesse für die Holz- und Zellstoffhandhabung zu steuern. Auch bei diesen Aufgaben unterstützen Sie die Lösungen von SICK.
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Prozessübersicht einer Zellstofffabrik
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Holzhandhabung 

 

 
 

Das Holz wird zu Land oder zu Wasser zur Zellstofffabrik transportiert. Die angelieferte Menge kann über eine Volumenmessung berührungslos erfasst werden. Anschließend wird das Holz zur Entrindungsanlage und zum Schnitzelwerk weitergeleitet. Von hier werden die Holzschnitzel über ein Fließband zum chemischen Aufschlussverfahren transportiert. Unsere Lösungen:

Transport

 Rundholzsortierung 

 Zubringung und Restholzentsorgung 

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Chemischer Aufschluss (Kocher) 

 

 
 
Holzfasern und Lignine werden im Kocher von einander getrennt. Im sehr häufig eingesetzten Sulfatverfahren wird dazu Weißlauge, bestehend aus NaOH und Na2SO4, verwendet. Bevor die Fasern getrocknet und verpackt werden, werden sie gewaschen und gebleicht. Verbrauchte Kochchemikalien, die sog. Schwarzlauge, werden zur Eindampfung weitergeleitet.

Die Abgase beinhalten organische Verbindungen wie Terpentin und geruchsintensive Schwefelverbindungen. Terpentin wird zu Nebenprodukten aufgearbeitet. Unsere Lösung:

  • Messung von Kohlenstoff-Emissionen (VOC) nach dem Terpentin-Verflüssiger: GMS810-FIDOR
  • Überwachung der unteren Explosionsgrenze (UEG): EuroFID
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Rückgewinnungskessel (Laugenkessel) 

 

 
 
Das Herz der Zellstofffabrik ist der Rückgewinnungskessel, in dem die Kochchemikalien aus der Schwarzlauge zurück gewonnen werden. Dabei entsteht auch Prozessdampf, der für die Wirtschaftlichkeit des Aufschlussverfahrens von wesentlicher Bedeutung ist. Die Rauchgase haben einen relativ hohen Volumenstrom und können geruchsintensive Schwefelverbindungen enthalten. Für diese gelten, neben den Grenzwerten für SO2, NOx, CO und Staub, eigene Emissionsgrenzwerte (TRS, total reduced sulfur). Unsere Lösungen:
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Kaustifizierung / Kalkofen 

 

 
 
Die Kaustifizierungsanlage und der Kalkofen sind Bestandteile des Chemikalienrecyclings. Im Kalkofen wird Calciumcarbonat (Kalk, CaCO2) zu Calciumoxid (CaO) gebrannt. In der Kaustifizierung wird das CaO der Schwarzlauge zugesetzt und damit das enthaltene Natriumcarbonat zu Natriumhydroxid (Hauptbestandteil der Weißlauge) umgewandelt. In der Regel werden die Abgase des Kochers im Kalkofen verbrannt. Die Rauchgase des Kalkofens enthalten  TRS, SO2, NOx, CO und Staub. Unsere Lösung:
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Biobrennstoffkessel 

 

 
 
Der Biobrennstoffkessel wird zur Energieerzeugung eingesetzt. Brennstoffe sind Rinde, Holzrückstände, Terpentine und andere Kohlenwasserstoffe aus dem Aufschlussprozess, sowie Papier-/Kartonageabfällle und weitere organische Brennstoffe. Die Emissionsvorschriften entsprechen den Richtlinien für Verbrennungs- oder Müllverbrennungsanlagen. Unsere Lösung:
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Thermische Abfallbehandlung 

 

 
 
Abgasströme mit hohen Anteilen an Schwefelverbindungen werden im NCG-Kessel (NCG = non condensable gases) verbrannt. Der Kessel ist mit einem Wäscher zur Minimierung der Emissionen und zur Rückgewinnung von Schwefel ausgestattet. Unsere Lösung:
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Gassammler 

 

 
 
 

Giftige und übelriechende Prozessgase werden gesammelt und im NCG-Kessel, im Kalkofen oder im Rückgewinnungskessel verbrannt. Für LVHC-Gase (low volume, high concentration) sind Messgeräte nach ATEX erforderlich, für HVLC-Gase (high volume, low concentration) nicht. Für die Prozesskontrolle ist die Genauigkeit der Durchflussmessung wichtig. Unsere Lösung:

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Finishing 

 

 
 
Der Finishing-Prozess für den Versand von Zellstoff besteht aus Sieben, Pressen, Trocknen, Schneiden und Verpacken. Unsere Lösung:
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