Die sicheren Steuerungslösungen in Verbindung mit den optoelektronischen Schutzeinrichtungen bieten eine sichere Komplettlösung für Ihre Anwendung.
Durch die Erweiterung des Funktionsumfangs über die am Gerät vorhandenen EFI- bzw. SDL-Schnittstelle bietet SICK mehr als nur Integration.
Die SICK-spezifischen Schnittstellen EFI und SDL übertragen zusätzliche Daten für die sicherheitsgerichtete Kommunikation, erweiterte Funktionalität der Sensoren und Diagnose.
Integration über OSSDs
Integration über EFI-Schnittstelle
Kürzeste Reaktionszeiten fürgeringe Mindestabstände zum Gefahrbereich.➜ platzsparendes Maschinendesign
Höhere Verfügbarkeit der Anlage.
Einfache und flexible Konfiguration sowie Funktionsumschaltung der Schutzeinrichtung über die Sicherheitssteuerung.
Der OSSD-Ausgang (OSSD = Output Signal Switching Device) ist der sichere Schaltausgang einer optoelektronischen Schutzeinrichtung (wie z.B. ein Sicherheits-Lichtvorhang C4000, Sicherheits-Laserscanner S3000).
Sofern das Schutzfeld unterbrochen wird, schaltet der Sicherheits-Sensor die Schaltausgänge (OSSDs) in den Aus-Zustand. Hierdurch wird die Abschaltung der Maschine oder die Abschaltung des Gefahr bringenden Zustands veranlasst.
Jeder Sicherheits-Sensor verfügt über zwei parallel arbeitende OSSD-Ausgänge, die je nach erforderlichem Sicherheitsniveau getrennt voneinander (zweikanalig) ausgewertet werden müssen. Beispielsweise wird der Anschluss von optoelektronischen Schutzeinrichtungen an ein Sicherheits-Relais bzw. eine Sicherheits-Steuerung für Kategorie 3 nach EN954-1 bzw. Performance Level d nach EN ISO 13849-1 über 2 OSSD Ausgänge der optoelektronischen Schutzeinrichtung vorgenommen.
Bei der Integration von Sicherheits-Sensoren über OSSDs ist zu beachten, dass eine bidirektionale Kommunikation zwischen den Teilnehmern nicht möglich ist. Der Sicherheits-Sensor übermittelt die Statusinformation "Schutzfeld frei“. Diese Statusinformation wird in der Sicherheits-Steuerung bzw. -Relais ausgewertet.
Die Diagnose der Sicherheits-Sensoren kann nur lokal am Gerät durchgeführt werden. Eine Diagnose über die Sicherheits-Steuerung ist nicht möglich.
Vorteil der Integration über OSSDs:
Die SICK-spezifische EFI-Schnittstelle (EFI = Enhanced Function Interface) wurde entwickelt, um eine sichere Kommunikation zwischen optoelektronischen Schutzeinrichtungen, Sicherheits-Steuerungen oder Gateways zu realisieren.
Über diese EFI-Schnittstelle können nicht nur die Prozessdaten mehrerer Teilnehmer bei geringem Installationsaufwand bidirektional übertragen und diagnostiziert werden, sondern der Funktionsumfang der einzelnen Schutzeinrichtung wird erweitert.
EFI ermöglicht einen schnellen Überblick über den gesamten Geräteverbund, was eine gesteigerte Handlungsfähigkeit und somit eine höhere Verfügbarkeit Ihrer Maschine bedeutet
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Der entscheidende Vorteil der EFI-Schnittstelle gegenüber der Integration per OSSD besteht darin, dass Diagnoseinformationen aller EFI-Teilnehmer mit hohem Informationsgehalt an der übergeordneten Steuerung bzw. Gateway zur Verfügung stehen.
Für die Diagnosefähigkeit und zur Erreichung kürzester Reaktionszeiten bietet SICK die Möglichkeit, über das Zusammenspiel von EFI und OSSDs (Abkürzung SDL = Safety Data Link) die Sensoren mit der Sicherheits-Steuerung zu verbinden.
Durch diese optimale Verbindung von EFI und OSSDs können die EFI-Teilnehmer miteinander kommunizieren und die Maschine kann in schnellstmöglicher Zeit in einen sicheren Zustand geschaltet werden.
Vorteile der Integration über SDL: