Um Luminophore unter solchen industriellen Einsatzbedingungen sicher zu erkennen, müssen Lumineszenzsensoren jedoch einer Reihe zusätzlicher Anforderungen hinsichtlich der Bedienfreundlichkeit, der Detektionsgeschwindigkeit und der Reichweite erfüllen. Bei den neuen Lumineszenzsensoren LUT8 und LUT9 von SICK ist dies der Fall. Besonders hilfreich ist beim Einstellen des Lumineszenzsensors die Balkenanzeige am Gerät, die den Luminophorgehalt in der Markierung und damit die Detektionssicherheit anzeigt. Ihre optische Befilterung ermöglicht darüber hinaus eine Differenzierung unterschiedlicher Wellenlängen und blendet nicht relevante Lumineszenzsignale aus dem Umfeld aus.
LUT8: Die bedienfreundliche Standard-Lösung
Das klare Bedienkonzept ist die Stärke des LUT8. Mit Hilfe des in acht Stufen einrastenden Bedienknopfs kann die Empfindlichkeit des LUT8 - und damit die Schaltsicherheit - an die zu erkennende Markierung angepasst werden. Während der LUT8 die Lösung für Standardapplikationen darstellt, z.B. beim Erkennen von Markierungen, Etiketten oder Beipackzetteln, ist der LUT9 für höhere Aufgaben gerüstet.
LUT9: Die Lösung mit lO-Link und hoher Tastweite
Mit seiner IO-Link-Option und der hohen Tastweite mit 200 mm setzt der LUT9 den neuen Standard bei Lumineszenzsensoren. Durch den möglichen, großen Abstand zwischen Sensor und Objekt können – z.B. in der Holzindustrie – Markierungen auf unterschiedlichen Holzdicken ohne mechanische Verstellung der Sensoren sicher erkannt werden. Die Teach-Funktion und die manuelle Feineinstellung ermöglichen ein Höchstmaß an Prozesssicherheit. Das gilt selbst bei schwierigen Umgebungsbedingungen, wie sie beispielsweise in der Holz- oder der Papierverarbeitung anzutreffen sind. Wer sich für die LUT9-Version mit IO-Link entscheidet, kann den Lumineszenzsensor aktiv in die Maschinenvisualisierung einbinden und aus der Steuerung heraus parametrieren, überwachen sowie zur Prozessdatenerfassung nutzen.
SICK zählt weltweit seit Jahrzehnten zu den innovativsten Unternehmen der Sensorbranche. Neueste technologische Erkenntnisse und Verfahren werden in innovative Produkte und Systemlösungen umgesetzt. Sie positionieren SICK als Technologie- und Marktführer in den Kundensegmenten der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation.Für 2009 sind mehr als 50 Innovationen bei Sensor- und Steuerungslösungen geplant. SICK wird im Rahmen des “SICK Innovationsmarathon 2009” wöchentlich ein neues Produkt lancieren. Alle Innovationen von No. 1 bis No. 52 sind mehr als nur Produkte: Sie lösen Aufgaben intelligent, effizient und präzise. Und schaffen überlegenen Kundennutzen.