Die Laserscanner der Baureihe CLV6xx bieten Scanfrequenzen bis 1.200 Hz für Fördergeschwindigkeiten bis 6 m/s und er- möglichen die maßgeschneiderte Lösung von unterschiedlichen Identifikations- aufgaben. Zudem stehen verschiedene CLV6xx-Geräte auch als Schwingspiegelversion zur Verfügung. Aufgrund der ver- wendeten Prozessortechnologie verfügen die Geräte zudem über große Leistungsreserven, durch die auch bei in Zukunft wachsenden Anforderungen verlässlich hohe Leseraten erzielt werden können.
CLV650 – der Allesleser Der neue CLV650 ist das High-End-Gerät der Baureihe. So verfügt der Scanner im Lesefeld von 200 mm bis 1.600 mm über einen Echtzeit-Autofokus mit integrierter Distanzmessung, wodurch selbst bei hohem Anlagendurchsatz und unterschiedlichsten Objektgrößen höchste Lesesicherheit gewährleistet ist. Am Gerät visualisiert wird dies durch eine Bargraph-Anzeige, die eine Prüfung der Leserate per PC überflüssig macht. Bereits ab der Fixfokus-Basisversion CLV620 gehören Ethernet on Board und integrierte Webserver-Funktionalität für die Scannerdiagnose ebenso zum Leistungsumfang wie das bewährte zweistufige Feldbus-Anbindungskonzept mit separater Anschlussbox und die Parameter Cloning-Option für minimierte Gerätetauschzeiten – entweder per Cloningmodul oder Micro-SD-Karte. Hinzu kommen die weiter verfeinerten SMART- Decodieralgorithmen.
Intelligenz integriert Fast alle Scanner können zudem als intelligent bezeichnet werden, denn sie sind in der Lage, über zwei Funktionstasten per Knopfdruck z.B. Kontrastverhältnisse zu erfassen und zu speichern, die benötigten Barcode-Symbologien zu aktivieren oder Codeinhalte sortiert zu lesen und applikationsspezifisch auszugeben. Hierzu kann die Datenausgabe nicht nur per Wizzard-Technologie flexibel angepasst, sondern auch einzelne Datensegmente können getrennt aufbereitet und über zwei unter- schiedliche Ports ausgegeben werden.
Einfache Bedienung und Integration Das unerreicht einfache Bedienkonzept basiert auf der Software SOPAS-ET, einem geräteübergreifenden, intuitiven Engineeringtool, das für alle SICK-Geräte das gleiche Look & Feel bietet - vom Verbindungsassistenten für Netzwerk-Applikationen bis hin zu einem über die gesamte Parametrierung aktivierbaren Diagnosefenster. Der Event-Monitor visualisiert die Ein- und Ausgänge und unterstützt während der Inbetriebnahme beim Variieren von Einstellparametern. Der Gerätezugang ist .zielgruppengerecht": Abhängig von der Komplexität einer Aufgabenstellung oder dem jeweiligen Nutzer können z.B. für Programmierung, Inbetriebnahme, Service und Wartung unterschiedliche Zugriffsmöglichkeiten auf die Systemparameter zugelassen werden. Dies schützt einerseits einmal parametrierte Daten und reduziert andererseits die Anzahl von Parametern auf das jeweils erforderliche Minimum. Kommunikationsseitig sind alle CLV6xx-Varianten mit CAN-Bus oder mit Ethernet-Schnittstelle erhältlich. Darüber hinaus stehen Feldbus-Gateways zur Verfügung, die eine Integration in PROFIBUS- DP- und DeviceNet-Netzwerke ermöglichen. Schließlich bietet die Plattform eine Multiplexer-Funktion, mit der die Geräte im SICK CAN-Sensor-Netzwerk betrieben werden können.
Diagnose-Tool unterstützt vorbeugende Instandhaltung Dank der Vernetzbarkeit bieten die Scanner der CLV6xx-Baureihe die Möglichkeit der Fernwartung über das Remote-Diagnosetool RDT400 von SICK. Mit Hilfe der grafischen Visualisierung lassen sich die Barcodescanner sowohl lokal am jeweiligen Gerät als auch zentral von einem Kontrollrechner oder von jedem Ort der Welt aus überwachen und kontrollieren. Dadurch ist es möglich, anlagenspezifische Lösungen zur vorbeugenden Instandhaltung umzusetzen. Hohe Leseleistung, einfache Parametrierung und vielfältige Feldbus-Optionen - die Plattform CLV6xx ist für Höchstleistungen bei der Barcode-ldentifikation bestens gerüstet.