Damit eignet sich der AFS60, der mit einer Auflösung von 18 Bit zu den Besten in seinem Marktsegment gehört, besonders für raue Einsatzbedingungen, bei denen nur ein begrenzter Einbauraum zur Verfügung steht, wie dies z.B. im Handlings- und Robotikbereich immer öfter der Fall ist.
Robuster durch Nickelcodescheibe und optimierte Wellenlagerung Die AFS60-Baureihe zeichnet sich durch eine für ein optisches System extreme Robustheit aus. Verantwortlich dafür ist zum einen die Nickelcodescheibe. Im Vergleich zu Codescheiben aus Glas ist sie bei gleicher Auflösung wesentlich widerstandsfähiger; und im Vergleich zu Codescheiben aus Kunststoff ist sie so temperaturfest, dass der AFS60 bei Umgebungstemperaturen von -20.C bis +100 .C eingesetzt werden kann. Die auf 30 mm verbreiterte Wellenlagerung sorgt beim AFS60 für wesentlich mehr Robustheit als bei Encodern mit geblockten Kugellagern. Der vergrößerte Lagerabstand führt selbst bei maximalen Betriebsdrehzahlen - ob in Vollwellenausführung oder als Hohl- wellenvariante - zu einer bislang uner- reichten Vibrationsfreiheit sowie einem optimalen Rundlauf.
Sinnvolle Varianten Die Baureihe AFS60 in der industrie- bewährten Bauform 60 mm steht nun in allen mechanischen Varianten zur Verfügung. Darüber hinaus kann der Anwender zwischen Steckerabgängen M12 oder M23 wählen oder sich - in verschiedenen Anschlusslängen - für radial bzw. axial verwendbare Leitungsabgänge entscheiden. Die Wellendurchmesser reichen von 8 mm bis 15 mm (bzw. 3/8", 1/2", 5/8"). Dies erleichtert den Einbau bei beengten Platzverhältnissen.
Programmierung: Gleiches Look & Feel über das gesamte Encoder-Portfolio Wie bereits von der kompletten, neuen Familie der Absolut-Encoder bekannt, verfügt der AFS60 über eine SSI-Schnitt- stelle. Zudem kann er über das gleiche Programming Tool programmiert werden, das sich auch bei der DFS60-Baureihe von SICK-STEGMANN bewährt hat. Damit können jetzt erstmals Incremental-, absolute Singleturn- und absolute Multiturn-Encoder mit einem Programmiertool parametriert werden.