Hohe Übertragungsraten dank HF-Technik (High Frequency), Reichweiten bis 16 cm sowie eine schnelle Signal- und Datenverarbeitung, die Fördergeschwindigkeiten des zu identifizierenden Objektes bis 3 m/s (addressiertes Lesen von UID und 3 Benutzerdatenblocks) zulässt, machen das RFH620 von SICK zur idealen Lösung für die Objektverfolgung in internen bzw. geschlossenen Kreisläufen. Hinzu kommt, dass die Parametrierung, Integration, Bedienung und Wartung nicht nur besonders einfach, sondern Integratoren und Anwendern das look & feel von anderen AUTO ID – Lösungen von SICK bekannt ist.
Integrationsfreundlichkeit senkt Kosten
Die Parametrier-, Bedien- und Kommunikationsfunktionen des RFH620 werden mit Hilfe der Software SOPAS-ET umgesetzt. SOPAS-ET ist ein intuitives Engineeringtool für die Integration von Auto ID – Geräten von SICK. Es bietet für Barcode- und RFID-Systeme von SICK das gleiche look & feel - von dem zur Parametrierung aktivierbaren Diagnosefenster über den Event-Monitor zur Analyse von Ein- und Ausgängen bis zum Verbindungsassistenten für Netzwerk-Applikationen. Abhängig von der Komplexität einer Aufgabenstellung oder dem jeweiligen Nutzer können in SOPAS-ET z.B. für Programmierung, Inbetriebnahme, Service und Wartung unterschiedliche Zugriffsmöglichkeiten auf die Systemparameter zugelassen werden. Dies schützt einerseits einmal parametrierte Daten und reduziert andererseits die Anzahl von Parametern auf das jeweils erforderliche Minimum. Ebenfalls integrationsfreundlich ist die elektrische Anschlusstechnik des RFH620. Zur Verfügung stehen wahlweise eine 15polige Leitung mit D-Sub-HD Stecker als Standard sowie – für Ethernet-Anschlussversionen – die Kombination aus M12 Buchse für die Ethernet-Schnittstelle und M12 Stecker für Stromversorgung, Triggerung, Host- und Auxiliary-Schnittstellen und CAN-Bus.
Optimale Vernetzbarkeit
Offenheit für verschiedene Feldbus- und IT-Umgebungen ist ein weiteres Merkmal des RFH620. Kommunikationsseitig ist das System als Variante mit CAN-Bus oder mit Ethernet-Schnittstelle erhältlich. Darüber hinaus stehen Feldbus-Gateways zur Verfügung, die eine Integration in Profibus DP – und DeviceNet*-Netzwerke ermöglichen. In Kürze folgen wird eine Multiplexer-Funktion*, mit RFH620- Geräte im SICK CAN-SENSOR-Netzwerk betrieben werden können.
*Diagnose-Tool ermöglicht Kosteneinsparungen durch vorbeugende Instandhaltung
Dank der Vernetzbarkeit bieten die RFH620 Schreib-/Lesegeräte die Möglichkeit der Fernwartung über das Remote-Diagnosetool RDFT400 von SICK. Mit Hilfe der grafischen Visualisierung lassen sich die RFH620-Komponenten sowohl lokal am jeweiligen Gerät als auch zentral von einem Kontrollrechner oder von jedem Ort der Welt aus überwachen und kontrollieren. Dabei werden bereits vorhandene Netzwerk-Infrastrukturen und –Standardtechnologien wie Ethernet TCP/IP, Ethernet IP oder Webbrowser genutzt. Visualisiert werden u.a. individuell periodisierbare sowie Langzeit-Leseergebnisse, Leistungsstatistiken der einzelnen angeschlossenen Geräte sowie weitere für die jeweilige Systemperformance relevante Parameter. Mit Hilfe des RDT400 ist es somit möglich, anlagenspezifische Lösungen zur vorbeugenden Instandhaltung umzusetzen, so das Ziel der höchstmöglichen Anlagenverfügbarkeit wirkungsvoll zu unterstützen und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken.
Investitionssicher durch technologieübergreifendes Integrationspotenzial
Das RFH620 ist das erste RFID-System der Welt, das durch gleiche Parametrier- und Bedienoberflächen, durch einheitliche elektrische Anschlusstechnik und identische Feldbuskomponenten vollständig kompatibel zu einem Barcodesystem – der Baureihe CLV6xx von SICK – ist. Für die Integratoren und Anwender sind die Barcodescanner und die RFH602 Schreib/Lesegeräte jetzt - abgesehen von ihren jeweiligen besonderen Leistungsmerkmalen - im Prinzip „nichts weiter“ als Sensoren im Feld, die trotz unterschiedlicher Technologie vollkommen identisch integriert werden können. Die informationstechnische Umsetzung der Auto ID –Lösungen erfolgt in einer einzigen, identischen Integrationswelt – unabhängig davon, ob am Ende ein Barcodeetikett, ein Transponder oder auch ein Hybrid-Label zu identifizieren sind. Den Integratoren gibt das Planungssicherheit, weil ihre Konzepte nicht mit dem Wechsel einer Technologie wertlos werden; den Anwendern bringt die Einheitlichkeit ein hohes Maß an Investitionssicherheit, weil sie das Grundkonzept der Lösung immer nutzen können und die Datenerfassung am Objekt den jeweiligen Gegebenheiten anpassen können, ohne komplexe Änderungen der IT-Prozesse durchführen zu müssen.
* noch nicht bei Markteintritt verfügbar
SICK zählt weltweit seit Jahrzehnten zu den innovativsten Unternehmen der Sensorbranche. Neueste technologische Erkenntnisse und Verfahren werden in innovative Produkte und Systemlösungen umgesetzt. Sie positionieren SICK als Technologie- und Marktführer in den Kundensegmenten der Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation.
Für 2009 sind mehr als 50 Innovationen bei Sensor- und Steuerungslösungen geplant. SICK wird im Rahmen des „SICK Innovationsmarathon 2009“ wöchentlich ein neues Produkt lancieren. Alle Innovationen von No. 1 bis No. 52 sind mehr als nur Produkte: Sie lösen Aufgaben intelligent, effizient und präzise. Und schaffen überlegenen Kundennutzen.