Die Bosch Rexroth AG und die SICK AG haben bereits 2006 eine technische Zusammenarbeit im Bereich der Fabrikautomation vereinbart. Im Fokus der gemeinsamen Lösungen steht die vereinfachte Integration von SICK-Sensoren in Rexroth-Steuerungen. Der Anwender profitiert durch schnellere Systemintegration, bei Inbetriebnahme und Diagnose durch aufeinander abgestimmte Schnittstellen und offene Standards.Ziel der technischen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen sind perfekt und flexibel integrierbare Systemlösungen sowohl für Standard- als auch für sicherheitsgerichtete Applikationen. Die Steuerungssysteme aus dem Automation House von Rexroth kombiniert mit dem umfangreichen Sensorportfolio von SICK bieten Anwendern Zeitgewinn und Vereinfachung durch offene Standards und aufeinander abgestimmte Schnittstellen.Mit Bosch Rexroth IndraWorks steht ein Softwareframework zur Verfügung, das über die FDT (Field Device Tool) /DTM (Device Type Manager)-Technologie ein durchgängiges und schnelles Engineering sämtlicher Systemkomponenten vom HMI (Human Machine Interface) bis zum Sensor gewährleistet. DTMs werden per Drag-and-Drop aus einer Gerätebibliothek in den IndraWorks Projektmanager eingebunden und erlauben den Zugriff auf Parameter, Konfigurations- und Diagnosedaten des Sensors ohne weitere Zusatz-Tools. Aktuelle Messwerte und Gerätezustände werden mit eingebetteten Dialogen der DTMs vorteilhaft visualisiert, die Gerätedaten im Anwenderprojekt gespeichert und bei Bedarf archiviert.Die Funktionalität geht weit über die reine Diagnose hinaus. Konfiguration eines sicheren Laserscanners oder der IO-Link-fähigen Sensoren von SICK mit dem Tool IndraWorks sind weitere Beispiele für die effiziente Integration unter Zuhilfenahme von FDT/DTM. Durch die vollständige Integration lassen sich auch zur Laufzeit die Schutzfelder des Scanners umschalten oder die Parameter der IO-Link Sensoren auslesen oder z.B. mit Werten aus Rezepturen beschreiben. Die neueste Sensorgeneration von SICK unterstützt den zukunftsweisenden Interface-Standard „IO-Link“. Im Portfolio befinden sich bereits Reflexions-Lichttaster, Lichtschranken, und induktive Sensoren wie der MZ2Q. IO-Link überbrückt den „letzten Meter“ zum Sensor und erlaubt die transparente Einbindung der Sensorikdaten in die SPS-Programme der Rexroth IndraControl L-Steuerungen.So ermöglichen Rexroth und SICK einfache und schnelle Integration in unterschiedliche Steuerungstopologien und eine erhebliche Kostenreduzierung im gesamten Engineering-Workflow.BOSCH Rexroth und SICK werden zudem durch gemeinsame Seminare und Veranstaltungen Maschinen- und Anlagenbauer bei der Umsetzung von Sicherheitskonzepten nach neuer Maschinenrichtlinie bzw. den neuen Sicherheitsnormen ISO 13849-1 und IEC 62061 – vom Sensor bis zum Antrieb - unterstützen.
Rexroth und SICK zeigen Beispiele ihrer Zusammenarbeit vom 25.-27. November 2008 auf der SPS/IPC/DRIVES auf dem FDT-, dem Bosch Rexroth- und den SICK-Messestand. Außerdem wird im Rahmen des Kongresses am 26.11.2008, 16:30 ein Beitrag „Parametrierung sicherheitsgerichteter Geräte für Maschinen über FDT/DTM“zum obigen Thema präsentiert. Bosch Rexroth AG: Halle 7 Stand 7-450SICK AG: Halle 7 Stand A-340FDT-Group: 6/124Die SICK AG ist einer der weltweit führenden Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen. Das 1946 gegründete Unternehmen mit Stammsitz in Waldkirch im Breisgau beschäftigt weltweit über 5.000 Mitarbeiter und erzielte 2007 einen Konzernumsatz von 708 Mio. Euro. Weitere Informationen zu SICK erhalten Sie im Internet unter http://www.sick.com oder unter Telefon +49 (7681) 202 - 3873.