Anforderung: Qualitätskontrolle
CHEP vertreibt, sammelt, reinigt und repariert Paletten und Behälter. Etwa 282 Millionen Einheiten pro Jahr, in 44 Ländern. Inzwischen hat CHEP 7.700 Mitarbeiter, 440 Kundendienstzentren und 300.000 Kunden. Am belgischen Standort von CHEP in Bornem herrscht Hochbetrieb, pro Stunde fahren Dutzende LKWs ein und aus, bringen Stapel der blauen Paletten und holen sie wieder ab. Es sind Paletten, die bei CHEP sortiert, überprüft und repariert werden, bevor diese wieder bei Kunden eingesetzt werden. Jedoch führen beschädigte Paletten immer wieder zu Unterbrechungen im innerbetrieblichen Palettentransport.
Pro Stunde bearbeitet die Förderanlage bei CHEP 900 Paletten, sowohl im Format 1200 x 800 mm als auch 1200 x 1000 mm. Dank zweier Erfassungspositionen werden beide Größen perfekt abgedeckt. Die Lösung musste robust und zuverlässig sein, wobei eine Lichtschranke mit einer punktförmigen Lichtquelle ausschied, da sie die Vorderkante einer beschädigten Palette nicht immer zuverlässig erfassen kann.
Ein zuerst installiertes kleines Lichtgitter reagierte zu empfindlich auf den Staub, der überwiegend durch den Palettentransport entsteht. Der Einfluss der Umgebungsbedingungen ist unterschätzt worden. Dadurch kam es selbst mit dieser ersten Lösung gelegentlich zu Betriebsunterbrechungen. SICK konnte die passende Lösung anbieten.
Kunden-Lösung: Zuverlässige Detektion von unterschiedlichsten Paletten mit dem Reflex Array Sensor WL27-3
Den durchschlagenden Erfolg brachten zwei „Kopf an Kopf“ installierte Reflex Array Sensoren WL27-3. Damit konnte, wie beim Lichtgitter, eine fast durchgängige Detektionshöhe von 100 mm erzielt werden. Im Vergleich zum Lichtgitter glänzt der Reflex Array Sensor mit einer größeren Reichweite und mit einer automatischen Schaltschwellenkompensation. Diese neuartige aktive Verschmutzungskompensation erhöht die Verfügbarkeit des Reflex Array Sensors überdurchschnittlich und folglich wird auch die Verfügbarkeit beim Palettentransport gesteigert. Nach vier Monaten in extrem staubigem Umfeld funktioniert der Reflex Array Sensor WL27 einwandfrei, es gab keine Betriebsunterbrechungen. Darüber hinaus ist er äußerst kostengünstig in der Anschaffung und Installation.
Schnell startklarBei der Installation und Inbetriebnahme des Reflex Array Sensors ist der Faktor Zeit kein Thema. Nur ein Sensor, nur ein Anschluss für die Spannungsversorgung und nur ein Reflektor minimieren den Installationsaufwand im Vergleich zu bisherigen Sensorikkonzepten deutlich. Entsprechendes gilt für die Inbetriebnahme: Das rote Lichtband ist dank PinPoint-LED auf dem Reflektor sehr gut sichtbar. Zusätzlich wird die Ausrichtung durch zwei Anzeige-LEDs unterstützt.
Lange verfügbar dank aktiver VerschmutzungskompensationÜblicherweise wird die Verfügbarkeit optischer Detektionssysteme durch Staub in Abhängigkeit der Betriebszeit vermindert. Die neuartige aktive Verschmutzungskompensation erhöht die Verfügbarkeit des Reflex Array Sensors überdurchschnittlich. Der Signalabstand zur Schaltschwelle wird nahezu konstant gehalten und unterliegt nicht mehr der normalen Verringerung durch Staubanfall. Das bedeutet, dass die Reinigungsintervalle für die optischen Grenzflächen deutlich verlängert werden und somit wird insgesamt der Aufwand reduziert.
Kundenutzen
Der Reflex Array Sensor, die neue Lichtschranke von SICK, kann selbst beschädigte Paletten dank dem 50 mm hohen Lichtband erfassen. Dadurch steigt die Verfügbarkeit der Palettentransporte signifikant.
Industrie: Läger & Verteilzentren