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Flexibel, sicher und nachhaltig – Sensorlösungen von SICK für die Verpackungstechnik 

 
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2011-05-13 

Waldkirch, im Mai 2011   
Auf der Messe Interpack 2011 präsentiert sich SICK als Automatisierungspartner für die internationale Verpackungsindustrie. Ob in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, in den Branchen Pharma und Kosmetik oder bei konsumnahen oder industriellen Gebrauchsgütern – die Sensoren, Steuerungen, Systeme und Services von SICK gewährleisten effiziente, sichere und nachhaltige Lösungen für die Primär-, Sekundär- und die Endverpackung. Sie unterstützen flexible Produktions- und Verpackungsprozesse, sorgen für eine einwandfreie Qualität, schützen die Bediener von Maschinen und Anlagen vor Unfällen und gewährleisten eine jederzeitige Rückverfolgung und Dokumentation von Produkteigenschaften und Prozessschritten. Die weltweite Präsenz von SICK mit etwa 50 Niederlassungen gewährleistet auch für die Endanwender verpackungstechnischer Anlagen jederzeitigen Support vor Ort.
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Nachhaltigkeit, Annehmlichkeit und Sicherheit sind die zentralen Anforderungen an funktions- und verbrauchergerechte Verpackungslösungen. Nachhaltig ist vor allem, was Ressourcen schont – sei es beim Energieverbrauch, sei es der Einsatz leichterer und dünnerer Materialen, sei es die Vermeidung von Ausschuss. Effizienz in Produktion und Verpackung – mit umweltgerechten und wirtschaftlichen Lösungen von SICK für die verschiedenen Verpackungsstufen – ist in der Lage, dieses zu leisten.

Gleichzeitig jedoch sollen Verpackungen angenehm sein. Sie sollen beim Anblick wie auch beim Anfassen ein gutes Gefühl erzeugen, sie sollen zum individuellen Life-Style und zur Lebenssituation passen. Verpackungen sollen Produkte nicht nur schützen und über sie informieren – sie sollen die Qualität einer Marke kommunizieren und emotional überzeugen. Und Verpackungen sollen praktisch sein – leicht, einfach zu öffnen, wiederverschließbar, in der richtigen Gebindegröße am Point of Sales. Verpackungen müssen also im Convenience-Trend liegen – und mit ihnen die Automatisierungslösungen für Verpackungsanlagen, denn nur so lassen sich Verpackungsinnovationen auch schnell und wirtschaftlich umsetzen. SICK ist mit seinem breiten Lösungsportfolio und der jahrzehntelangen Branchenerfahrung für die anspruchsvollen Aufgabenstellungen der Verpackungstechnik bestens aufgestellt.

Verpackungen müssen sicher sein – in ihrer Herstellung, während des Transportes, im Handel und auch für den Verbraucher. Gefragt sind Verpackungsanlagen und Komponenten im hygienischen Design und Maschinen, an den Personen frei von Unfallgefahren arbeiten können. Sicherheit meint aber auch die lückenlose Dokumentation von der Entstehung bis zum Ge- oder Verbrauch von Produkten sowie die lückenlose Rückverfolgbarkeit durch die gesamte Prozesskette. Ein Aspekt von Sicherheit, der aktuell besonders stark im Fokus steht, ist der Schutz vor Produktfälschungen und Verpackungsplagiaten. In all diesen Bereichen bietet SICK umfangreiche Expertise und die passende Automatisierungslösung – in Form von materialbeständiger Sensorik, zertifizierten Schutzeinrichtungen für Maschinen, Barcode-, 2D- und RFID-Identifikationssystemen mit einheitlicher Integrationsplattform (IDpro) sowie speziellen Lumineszenztastern zur Prüfung von Echtheitsmerkmalen.

Vier Herausforderungen – gelöst aus einer Hand

Flexibilität, Qualität, Sicherheit und Rückverfolgung – wie sich diese Herausforderung effizient, wirtschaftlich und aus einer Hand lösen lassen, zeigt SICK auf der Interpack 2011.

In der Verpackungstechnik bedeutet Flexibilität, Maschinen automatisch oder nur mit wenigen Handgriffen schnell auf verschiedene Produkte, Verpackungsdesign, Gebindegrößen und Produktvolumina einstellen zu können. Intelligente Sensorlösungen von SICK verfügen über die erforderliche Intelligenz und Effizienz für die verschiedensten Verpackungsprozesse. Sie ermöglichen es, schwer erkennbare Objekte wie z. B. PETs oder transparente Folien sicher zu erkennen und dabei störende Umwelteinflüsse zu kompensieren. Intelligente Sensoren melden frühzeitig und eigenständig ihren Wartungsbedarf. Sie vermeiden so Stillstände, wenn die Verpackungsmaschine eigentlich auf Hochtouren laufen müsste. In Kartonierern lassen sich mechanische Anschläge für verschiedene Formate automatisch verstellen – innerhalb weniger Sekunden und mit höchster Präzision. Neueste Marksensoren sind heute in der Lage, auch ohne sichtbare Markierungen, die das Verpackungsdesign stören, z. B. Schneide- oder Verschließvorgänge punktgenau zu starten. Die Vorteile der Flexibilität: kurze Umrüstzeiten und eine schnelle Umstellung auf neue Anforderungen.

Eigenschaft, Beschaffenheit, Güte, Wert – der Begriff der Qualität umfasst eine Reihe von Inhalten, auf die es auch in der Verpackungstechnik ankommt. SICK stellt für alle Bereiche – Primär-, Sekundär- und Endverpackung – intelligente, integrationsfreundliche und skalierbare Sensorlösung für die Qualitätskontrolle aus. Ein 3D-Sensor für die Inhaltskontrolle von Verpackungen wird erstmals auf der Interpack präsentiert. Intelligente 2D-Visionsensoren sind in der Lage, die Beschaffenheit von Packungen zu prüfen und das Vorhandensein von Verschlüssen zu verifizieren. Bei einem neuen Produkt, einer neuen Verpackung oder bei einem Chargenwechsel lassen sie sich in kürzester Zeit anpassen und so neue Eigenschaft- und Güteprüfungen einrichten. Gerade für CIP- und SIP-Anlagen unerlässlich: die hohe Qualität und Lebensdauer, die die materialbeständigen Lichtschranken, induktiven Sensoren, 3D-Smartkameras, Füllstandsensoren und berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen von SICK bieten. Die Vorteile der SICK-Qualität für den Verpackungsmaschinenhersteller und seine Kunden: hohe Wiederholgenauigkeit und gleichbleibendes Qualitätsniveau, weniger Ausschuss und damit mehr Anlageneffizienz.

Dynamisches Handling, schnelle Prozesse, kurze Taktzeiten – Verpackungsmaschinen von heute sind auf Höchstleistungen ausgelegt. Damit schnelle, automatisierte Abläufe nicht zur Gefahr für den Maschinenbediener werden, kommt es auf maßgeschneiderte Sicherheit an. Mit berührungslosen Schutzeinrichtungen, die sich flexibel an die Detektions-, Maschinen- und Umfelderfordernisse der Verpackungstechnik anpassen lassen, werden Herstellern und Betreibern von SICK gesetzes- und normenkonforme Sicherheitslösungen geboten. Die Exponate auf der Interpack zeigen, wie sich sichere Sensoren ergonomie- und prozessgerecht in Verpackungsmaschinen integrieren lassen. Dargestellt wird auch, wie Sensoren und Steuerungen zwischen Paletten und Personen, zwischen Material und der menschlichen Hand unterscheiden und so den sicheren und dennoch hoch verfügbaren Maschinenbetrieb ermöglichen. Eine netzwerkfähige Software für die sicherheitsgerichtete Auslegung von Maschinen zeigt in acht Schritten den Weg zum CE-Zeichen – und lässt die Bedienungsanleitung parallel gleich mit entstehen. Sicherheit für Verpackungsmaschinen bedeutet Konformität mit allen aktuellen Sicherheitsstandards und Richtlinien, zukunftssichere Schutz-und Überwachungskonzepte sowie optimale Effizienz durch die Interaktion der Sicherheits- und Steuerungstechnik in einer Maschine oder Anlage.

In den diversifizierten, globalisierten Märkten von heute ist der Weg von Waren vom Hersteller zum Verbraucher oft vielfältig und vielschichtig. Dies birgt Gefahren, vor allem dann, wenn kritische Produkteigenschaften entdeckt werden oder Produktfälschungen auf dem Markt sind. Um hierauf schnell und gezielt reagieren zu können, ist eine Rückverfolgbarkeit von Waren nicht nur erforderlich – in vielen Branchen, z. B. der Lebensmittelindustrie, ist sie sogar gesetzlich vorgeschrieben. Verpackungen sind durch ihre Kennzeichnungen die Träger der Informationen, derer es zur Identifikation und Rückverfolgung bedarf. Codes und Klarschrift müssen detektiert, identifiziert, auf Lesbarkeit, Vollständigkeit und Plausibilität geprüft werden. Das gilt von der kleinsten Primärverpackung über werbewirksam gestaltete Umverpackungen bis hin zu Endverpackungen und palletierter Ware. Basierend auf IDpro – der übergreifenden Plattform- und Portfoliostrategie für die Identifikationstechnologien Barcode, 2D-Code und RFID, präsentiert SICK auf der Interpack Lösungen für alle Schritte entlang der Supply Chain von Produkten. Sie stellen sicher, dass Produkte sicher identifiziert und rückverfolgt werden können – ohne menschliche Fehler, ohne Lücken und mit höchster Flexibilität.

SICK in Kürze

Das 1946 gegründete Unternehmen SICK ist ein technologisch führender und weltweit tätiger Anbieter von Sensorik, Steuerungstechnik und Serviceleistungen für die Fabrikautomation, die Logistikautomation und die Prozessautomation. Der Konzern ist mit fast 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreichen Vertretungen in nahezu allen weltweiten Märkten aktiv. Insgesamt beschäftigt SICK über 5.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet mit ihnen im Jahr 2010 einen Umsatz von 748,9 Mio Euro. Der Bereich Verpackungstechnik für Lebensmittel, Getränke, Pharma, Kosmetik und Verbrauchsartikel für Haushalt und Industrie gehört zum Segment der Fabrikautomation – ebenso wie der Automobil- und Fahrzeugbau, der Maschinenbau, Elektronik und Solar sowie die Holzindustrie.

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