Technologisches Herzstück des ML20, der z. B. zur Schnittkantensteuerung eingesetzt werden kann, ist ein speziell auf den Einsatz in der Verpackungstechnik adapiertes Verfahren zur Kontrastmuster-Erkennung. Hierbei wird dem Sensor ein bis zu 1.000 mm langer Musterverlauf eingelernt, der dann im Prozess mit einer Abtastgeschwindigkeit von 7 m/s erkannt wird und zur Ausgabe eines Schaltsignals führt. Auch bei komplexen Designs, Toleranzen im Spurverlauf des Endlosmaterials und hohen Maschinengeschwindigkeiten überzeugt der ML20 durch eine Reproduzierbarkeit von 0,6 mm und eine äußerst präzise und stabile Erkennung nahezu beliebiger Muster.
Klasse für Kreative, Konstrukteure und Kostenrechner
Mit dem ML20 eröffnet sich rund um den Verpackungsprozess eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Kreative profitieren davon, dass sie beim Design von Verpackungen und Etiketten keine optisch störende Markierung integrieren müssen. Sie können sich ganz auf die ansprechende Gestaltung und die effiziente Platzverwendung für Informationen konzentrieren. Aus Sicht der Konstrukteure bietet der Sensor mit seinem Metallgehäuse ein hohes Maß an Robustheit. Der um 90° drehbare Stecker ermöglicht es, den Kabelabgang am Installationsort optimal auszuführen. Bei der Inbetriebnahme erleichtern der sichtbare Lichtfleck sowie Richtungskerben am Gehäuse die schnelle und präzise Ausrichtung des ML20. Die zu erkennenden Muster können wahlweise über das Bedienfeld des Sensors, über die Steuerleitung oder über Ethernet eingelernt, abgespeichert und aufgerufen werden. Dadurch ist es möglich, Verpackungsmaschinen sehr flexibel und schnell auf wechselnde Etikette und Formate umzustellen. Die Wirtschaftlichkeit des ML20 im Betrieb dürfte jeden Kostenrechner überzeugen. Die stabile und prozesstolerante Erkennung auch komplexer Bildmuster gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit und minimiert Stillstandzeiten. Die Rüstzeiten und damit auch die Rüstkosten beim Formatwechsel sind sehr gering. Bei einem Etiketten- oder Folienwechsel ist die Erkennung sofort aktiv. Zudem wird Material gespaart, da keine optisch unfreundliche Marke wie bislang durch Überlappung des Materials verdeckt werden muss. Somit kann der Teil der Marke komplett eingespart werden.