Das MCS300P ist speziell für die Prozessmesstechnik entwickelt worden: kompakt, robust und effizient. Dabei wurden die erfolgreichen Produkteigenschaften und die erprobte Technologie des bekannten MCS100 übernommen und konsequent für die Prozessmesstechnik weiterentwickelt. Der neue Analysator überzeugt nicht nur durch seine neuartige und kompakte Bauweise. Er steht vor allem für ein innovatives Gesamtkonzept sowie die einfache und schnelle Installation und Inbetriebnahme vor Ort.
Gut gerüstet Durch die Kombination aus nichtdispersivem fotometrischem Messverfahren und flexiblem Messküvettenkonzept kann das MCS300P alle im IR-und VIS-Bereich aktiven Komponenten messen. 2 Filterräder ermöglichen die simultane Über-wachung von bis zu 6 Komponenten. Zur Überwachung der Prozessmessung wertet das MCS300P zusätzlich externe Größen wie z.B. Druck, Temperatur, Durchflussmenge, O2 -Gehalt aus. Für die exakte Messwertbestimmung ist eine Korrektur von 6 Querempfindlichkeitsgrößen pro Komponente durchführbar. Variable Messbereiche lassen Messungen von kleinen (ppm) bis zu hohen (Vol%) Konzentrationen zu. Einsparpotential durch automatische Justage Ein Highlight des neuen Messsystems ist das integrierbare Justierfilterrad. Müssen bei vergleichbaren Analysatoren noch teure Prüfgase zur Justage und auto-matischer Überprüfung des Driftverhaltens aufgegeben werden, so kann beim MCS300P hierauf verzichtet werden.
Umfangreiche SicherheitsfunktionenDas MCS300P ist für den harten Industrieeinsatz mit Messtemperaturen bis zu 200°C und einem Druck von bis zu 60 bar bestmöglich ausgestattet: einge-schweißte Anschlussflansche, integrierte Spülräume, doppelte Elastomer-dichtungen und Dichtheitstest mittels Heliumlecktest. Die Prozessküvetten sind für einen sicheren Einsatz bei brennbaren, korrosiven und toxischen Messmedien konzipiert.Für den explosionsgefährdeten Bereich kann das MCS300P zukünftig mit den notwendigen Schutzmassnahmen für ATEX Zone 1 und 2, sowie auch Class 1 Div 2 ausgestattet werden.
Innovatives KommunikationskonzeptNeu ist ebenfalls das Kommunikationskonzept. Alle Parameter, die für einen reibungslosen Messablauf notwendig sind, werden bequem über das im Geräte-gehäuse integrierte Display angezeigt, verwaltet und parametriert. Die innovative SOPAS ET Software und moderne Kommunikationsprotokolle wie Modbus, TCP und OPC vereinfachen den direkten Zugriff auf das System. Die reibungslose Einbindung in das Prozessnetzwerk übernimmt das neu entwickelte I/O-Modul-system.