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Programmierbare Encoder: Wege messen, Materialfluss-Module synchronisieren 

 
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2011-05-04 

Waldkirch, im Mai 2011   
Mehr Flexibilität, mehr Wirtschaftlichkeit – was für fördertechnische Anlagen und Materialflusssysteme gilt, gilt auch für deren Komponenten. Die programmierbaren Encoder von SICK erfüllen diese Anforderungen: Sie sind je nach Anlage und Anwendung frei zu parametrieren, flexibel einsetzbar und ermöglichen den Anbietern intralogistischer Lösungen signifikante Kostenreduzierungen in deren Beschaffungs-, Lager- und Servicelogistik.
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Aus diesen Gründen sind die Incremental-Encoder DFS60, die absoluten Singleturn-Encoder AFS60 und die absoluten Multiturn-Encoder AFM60 von SICK für viele Maschinenbauer und Systemintegratoren in der Intralogistik eine „runde“ Sache. In Anlagen der Karton- oder Palettenfördertechnik werden ihre Messwerte zur Ermittlung der Länge oder Breite von Objekten eingesetzt. Die präzise Erfassung von Transportgeschwindigkeiten durch Encoder ist eine wesentliche Voraussetzung, um verketete Materialfluss-Module für die reibungslose Objektübergabe zu synchronisieren. In der Sortertechnik sind Encoder ein wesentlicher Bestandteil von zertifizierten Volumenmesssystemen, mit denen die Sortiergenauigkeit verbessert und eine genaue Datenbasis für Frachtabrechnungen geschaffen wird. Fahrerlosen Transportfahrzeuge nutzen die Daten der Encoder u. a. zur navigationsunterstützenden Positionserkennung und zur streckenabhängigen Umschaltung der Schutz- und Warnfelder von Sicherheits-Laserscannern.

Programmierung macht Encoder zur Universallösung

Die Einsatzbeispiele zeigen, welch breites Einsatzspektrum Encoder von SICK in den verschiedenen Bereichen intralogistischer Maschinen und Anlagen abdecken können. Die Programmierbarkeit der Baureihen DFS60, AFS60 und AFM60 bietet in vielen Fällen über ihre technische Funktionalität hinaus entscheidende Mehrwerte. Durch die stufenlose Festlegung gewünschter Strichzahlen können sie unerreicht präzise eingestellt werden. Darüber hinaus ist auch die Nullimpulsbreite applikationsbezogen definierbar. Schließlich bieten der diese Encoder die Möglichkeit, auch die Spannungspegel der ausgangsseitigen TTL- bzw. HTL-Schnittstellen individuell einzustellen. Ob in der Karton- oder Palettenfördertechnik, in Sortern und Volumenmesssystemen oder an Transportfahrzeugen – jeder programmierbare Encoder kann genau so eingestellt werden, wie es für eine Anwendung erforderlich ist – und zwar direkt ab Lager, was eine kurzfristige Liefer- bzw. Einsetzbarkeit gewährleistet.

Sehr montage- und bedienfreundlich

Zeit ist Geld – daher wurde für die erstmalige Integration, aber auch für Wartungs-  oder Einstellarbeiten im laufenden Betrieb, bei den programmierbaren Encodern von SICK sehr großen Wert auf eine hohe Montage- und Bedienfreundlichkeit gelegt. Die Parameter werden über die Standard-Ausgangsleitung der Geber programmiert – entweder mit dem PC-unterstützten Standard Programming Tools oder mit dem gerade von Inbetriebnehmern und Service-Mitarbeitern sehr geschätzten Stand alone Programming Tool im Jackentaschen-Format. Beide Tools erlauben auch ein Klonen einmal festgelegter Einstellungen auf beliebig viele Encoder – eine wesentliche Arbeitserleichterung bei regelmäßig wiederkehrenden Applikationen, z. B. an identischen fahrerlosen Transportfahrzeugen oder in bau- und leistungsgleichen Fördertechnikmodulen.

Für einen einfachen, schnellen und kostensparenden Serviceeinsatz ist die Möglichkeit, die programmierbaren Encoder im eingebauten Zustand über ihre Standardschnittstelle RS485 ansprechen zu können, ein entscheidender Vorteil. Bei Geräten mit Dip-Schaltern ist eine Programmierung über die Steuerung ebenso wenig möglich wie das Klonen von Einstellungen. Hinzu kommt je nach Gerät eine umständliche Handhabung von PG-Verschraubungen und schlecht erreichbare Programmierstecker – beides verbunden mit hohem Zeitaufwand und u. U. unnötig langen Stillstand einer Förderstrecke oder eines Transportfahrzuges. Mit den Encodern von SICK werden diese Nachteile und Risiken sicher vermieden.

Programmierfähigkeit bietet kalkulierbaren Mehrwert

Die Eigenschaft der Programmierfähigkeit der Encoder kann bei einer Standardisierung  der bislang eingesetzten Rotativsensorik zu interessanten Mehrwert-Szenarien für den Intralogistik-Anbieter führen. Legt man einen – vielerorts als durchaus realistisch betrachteten – Kostenwert von 100 Euro pro Jahr für die laufende Verwaltung und Lagerung einer Materialstammnummer, d.h. eines Encodertyps, zugrunde, lassen sich schnell interessante Einsparpotenziale realisieren. Und auch das Ersatzteil- und Wartungswesen profitiert, denn an Lager liegt immer ein passendes „Universal-Gerät“, das schnell applikationsspezifisch programmiert werden kann. Durch die schnelle Verfügbarkeit werden darüber hinaus im Ernstfall Stillstandzeiten von Maschinen oder Anlagen minimiert – zumal es kein Vertauschen eines Ersatzteils geben kann.

Flexibilität, schnelle Verfügbarkeit, unkomplizierter Servicemöglichkeiten, effiziente Materialbewirtschaftung - damit sind diese Encoder von SICK in der Intralogistik auch für die nächsten Jahre auf Erfolg „programmiert“.

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