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Laser optimieren "kreative" Automobilfertigung

Kreativität wird bei Renault großgeschrieben. Beim „Créateur d’Automobiles“ – so der eigene Werbeslogan – gilt dies aber nicht nur für die manchmal etwas anderen Fahrzeugkonzepte, sondern auch für fertigungstechnische Lösungen. So sorgen im Werk Le Havre der PLS-Laserscanner für aktive Sicherheit und die Lasermesstechnik LMS für eine fehlerfreie Teilemontage.
>> Gefertigt werden in Le Havre der Mittelklassewagen Laguna 2 sowie das Anfang 2002 präsentierte Oberklassemodell Vel Satis. Ein hoher Automations-
grad sowie vielfältige Maßnahmen der Qualitätssicherung prägen das Bild vom Rohbau bis zur Endmontage.

Sicherheit für „fliegende“ Tankanlage

So setzt Renault zur Befüllung der Bremsflüssigkeitsbehälter eine mobile Betankungsanlage ein. Sie ist an einer Elektrohängebahn installiert und begleitet während der Füllung der Behälter das Fahrzeug auf dem Transportband. Ist der Vorgang beendet, fährt die Tankanlage entlang des Bandes mit einer Geschwindigkeit von 30 m/min zurück zum nächsten zu befüllenden Fahrzeug. In beide Fahrtrichtungen installierte PLS sorgen an der mobilen Anlage für die Sicherheit der an diesen Arbeitsplätzen beschäftigten Personen. Gesteuert wird die Überwachung durch den Interface-Baustein LSI. Er nimmt nicht nur die richtungs- und geschwindigkeitsabhängige Umschaltung der Schutzfelder vor, sondern speichert auch alle Parametrierdaten, was im Falle eines Sensoraustauschs die Stillstandszeit minimiert.

Den Blick für den richtigen Zugriff ...

... in der Teilemontage hat ein zweiter Lasersensor – das Messsystem LMS. Es sorgt dafür, dass trotz Typenvielfalt der Fahrzeuge und entsprechender Vielzahl ähnlicher, aber nicht identischer, Anbauteile die für jedes Modell richtigen Komponenten montiert werden. Hierzu überwacht das Gerät die Front eines Kleinteileregals, in dessen Fächer sich die unterschiedlichen Anbaukomponenten befinden. In der Steuerung ist jedes einzelne Fach mit seinen x- und y-Koordinaten abgebildet sowie mit dem jeweiligen Inhalt gespeichert. Fährt ein Fahrzeug an den Montagearbeitsplatz, werden dem Werker die Fächer angezeigt, aus denen zu verbauende Teile entnommen werden müssen. Das LMS überwacht den Zugriff, in dem es die tatsächlichen Zugriffkoordinaten des Werkers mit den für das bestimmte Teil hinterlegten vergleicht und so einen Fehlgriff schnell und zuverlässig erkennt.

Kreative Lösungen beim “Créateur d’Automobiles“ Renault – realisiert vom „Créateur d’Automation“ SICK.
 
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