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Neues Schreib-/Lesesystem in 13,56-MHz-Technologie
RFID – spätestens seit dem Metro Superstore in aller Munde – gehört ab sofort zum Produktportfolio von SICK. Mit der Zielrichtung Materialfluss und Intralogistik startet SICK mit dem auf 13,56-MHz-Technologie basierenden Schreib-/Lesegerät RFI341. Es bietet industriegerechte Qualität, hohe Kommunikationsreichweiten von bis zu 1,2 m und das Antikollisions-Merkmal, das eine Pulkerfassung von Objekten ermöglicht. Volle Kompatibilität gemäß der Standards ISO 15963 und ISO 18000-3 „A“ ist sichergestellt.

>> Die 13,56-MHz-Lösung von SICK ist das erste Produkt einer entstehenden kompletten Systemfamilie. Neben dem Schreib-/Lesegerät stehen für unterschiedliche Applikationsanforderungen unterschiedliche Antennenbauformen
sowie Transpondertypen zur Verfügung. Die von den SICK-Codelesern her bekannte Auswerte-und Diagnosesoftware RDT400 kann auch bei dem RFID-System eingesetzt werden.

Ideales ID-System für die Intralogistik und geschlossene
Kreisläufe


Industriell einsetzbare RFID-Systeme leben davon, dass ihre – relativ zum Barcode teureren – Transponder nahezu unendlich oft zur Objektkennzeichnung und -identifikation genutzt werden können. Besitzt das System dann – wie bei SICK – noch die für den eher rauen Industrieeinsatz erforderliche Auslegung und Robustheit, ist RFID die ideale Lösung für das Behälter- oder Palettenmanagement in internen bzw. geschlossenen Kreisläufen. Mit dem RFI341 Interrogator ist es möglich, Objekte auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten und wechselnden Gebindeformen und -größen sicher zu identifizieren. Aufgrund der Kompatibilität zu ISO 15963 kann das Gerät – unabhängig vom Transponder-IC-Hersteller – alle Transponder lesen, die dieser Norm entsprechen. Dadurch ist das SICK-System z. B. auch in Aufgabenstellungen zur Paket- oder Stückgutidentifikation einsetzbar.
Das 13,56-System von SICK ist eine industriegerechte RFID-Lösung für eine industriegerechte RFID-Lösung für eine Vielzahl von Aufgabenstellungen in Materialfluss und Intralogistik.

>> So funktioniert RFID

RFID-Systeme bestehen aus Datenträgern –Transponder genannt – zur Objektkennzeichnung sowie Antennen und Lesegeräten zur Erfassung des Transponder-Codes. Dieser Code kann entweder ein unveränderlich es Unikat sein oder der Code bzw. ein Teil davon kann durch ein Schreib-/Lesegerät überschrieben werden. Die Datenträger können passiv oder aktiv, d. h. mit interner Batterie,ausgelegt sein. Die Kommunikation erfolgt in dem von der Antenne erzeugten Lesefeld. Bei passiven Transpondern wie denen des 13,56-MHz-Systems von SICK wird die zur Datenübertragung notwendige Energie über das Lesefeld erzeugt.

Typische Applikationen, die z. T. schon seit mehr als 20 Jahren mit RFID gelöst werden, sind die Karosserie-Identifikation im Automobilbau, die Werkzeugidentifikation in CNC-Automaten, die Identifikation von Gehängen an Textilhängeförderern, die Kennzeichnung von Bierfässern und Kegs (z.B.für Coca Cola), die Identifikation von Tieren – Stichwort elektronische Ohrmarke für Rinder – oder die Kennzeichnung von Containern.

RFID-Lösungen stehen in verschiedenen Frequenzen zur Verfügung: Als Induktivsysteme mit 125 kHz, als Funksysteme mit 868 MHz (in den USA 915 MHz) und 13,56-MHz bis hin zu Mikrowellensystemen mit 2,45 GHz. Die Auswahl des Systems hängt vom Einsatz ab.

RFID ist als Identifikationstechnologie nicht neu, aber seit ihrem
medienwirksamen Einsatz zur Produktkennzeichnung im Metro Superstore in aller Munde. SICK hat sich bewusst für die 13,56-MHz-Technologie entschieden, weil sie in industriegerechter Ausführung ein Optimum an Einsatznutzen bietet.

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