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Standardsensorik jetzt busfähig!
Die Meurer Verpackungssysteme präsentiert auf der Interpack 2005 die erste Verpackungsmaschine mit feldbusfähigen Reflexions-Lichttastern der Baureihe WT 18-3. Fernabfrage und Ferneinstellung, Parameteraustausch, Verschmutzungsüberwachung und Störsignal-Identifikation – all dies ist durch bidirektionale Feldbus-Kommunikation zwischen Sensor und Steuerung möglich.
>> „Gerade bei Verpackungsmaschinen für die Lebensmittel- oder die Pharmaindustrie eröffnet der Informations-Sensor WT 18-3 im Hinblick auf das Thema Validierung völlig neue Möglichkeiten“, sagt Meurer-Verkaufsleiter Ludger Richter. „Die Sensoreinstellung wird nicht mehr in schriftlicher Form beschrieben, sondern als reproduzierbarer Parametersatz direkt in der Maschinensteuerung hinterlegt und bei Bedarf über den Sensor-Hub – ein Feldbus-Anschlussmodul – dort abgerufen“, erläutert Betriebsleiter Walter Schmidt.
Komplette Informationen von und zum Sensor
Eine speziell für Lichttaster entwickelte Chiptechnologie sowie der Sensor Hub machen die Feldbusfähigkeit des Sensors möglich. Der neue Chip besteht aus einem Empfänger mit 16 Elementen mit programmierbarem, virtuellem Trennsteg für die elektronische Einstellung der Hintergrundausblendung. Beim WT 18-3 sind die Tastweite und der Tastbereich jetzt nicht nur schneller, exakter und applikationsspezifischer bestimmbar, sondern auch in höherem Maße reproduzierbar. Das vollelektronische Sensorkonzept ist die Voraussetzung für die bidirektionale Kommunikation – physisch möglich macht sie der Sensor Hub, an den bis zu vier WT 18-3 angeschlossen werden können. „Auf diese Weise werden die Sensoren als Feldbus-Teilnehmer mit direkter Adresse sowohl am Bedienpanel der Maschine als auch in einer entfernten Leitwarte sicht- und ansprechbar sowie die jeweiligen Einstellungen und Zustandsdaten abrufbar“, sagt Walter Schmidt.
Für intelligente und kompakte Verpackungsmaschinen
Die neue Sensortechnologie hat erhebliche positive Auswirkungen auf die Gestaltung und den Betrieb der Verpackungsmaschinen. „Die Sensoren können jetzt prozessoptimal und bestens vor den Umfeldbedingungen geschützt auch an engen Stellen in die Maschine integriert werden, da sie Remote eingestellt werden können und im Betrieb nicht mehr zugänglich sein müssen“, sagt Ludger Richter. Ob Gerätetausch, Formatwechsel oder parallel eingesetzte Sensoren – in allen Fällen werden die Parameter nicht mehr von Hand eingestellt oder geändert, sondern aus der Maschinensteuerung heruntergeladen. Darüber hinaus ermöglicht das Abrufen von Statusinformationen, z. B. über die aktuelle Signalgüte, eine rechtzeitige Beseitigung der Ursachen während eines geplanten Maschinenstillstandes.
Auf dem Weg zur Standardtechnologie
Sensoren mit der neuen Chiptechnologie sind auf dem Weg, der neue Standard in der Automatisierungstechnik zu werden. Hierfür spricht nicht nur die Technik, sondern auch die Betriebspraxis. Zum einen ist das Gerät abwärtskompatibel, d. h. im Ernstfall kann es gegen jeden üblichen Sensor, z. B. die Vorgängerbaureihe WT 18-2, ausgetauscht werden. Dies minimiert im Ernstfall die Stillstandszeit einer Maschine. Zum zweiten ist das Gesamtkonzept Sensor und Sensor-Hub leicht in bestehende Maschinen mit Feldbus-Infrastruktur nachrüstbar.
Bereits jetzt stehen weitere „Informations-Sensoren“ u. a. für die Erkennung kleiner Teile in der Elektronikindustrie oder die Erfassung von Förderobjekten in der Transport- und Lagertechnik zur Verfügung.
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