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Zusatznutzen gefragter denn je Wer heutzutage Sicherheitstechnik einsetzt, will dabei natürlich auf
Wirtschaftlichkeit nicht verzichten. Neue Lösungen bieten daher auch immer wieder neue Merkmale, mit denen sich Prozesse nicht nur sicherer, sondern auch leistungsfähiger gestalten lassen. Den Beweis liefern die Sicherheits-Lichtvorhänge C 4000 Palletizer, die neue Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke M 4000 Standard und der berührungslose RFID-Sicherheitsschalter T 4000 Multi. >> „Automatisch sichern“ reicht heute nicht mehr aus, der Anwender will „sicher automatisieren“, d. h. die Sicherheit so gestalten, dass sie die Maschinen-
leistung nicht beeinträchtigt, sondern eher steigert. Entsprechende Nutzenmerkmale bieten daher die neuen „4000er“ von SICK. Sie entsprechen alle Kategorie 4 entsprechend IEC 61496 bzw. SIL 3 nach IEC 61508.
C 4000 Palletizer – weniger Kosten, mehr Verfügbarkeit
Die Idee ist einfach: mittels eines Sensorpaares statt eines ganzen Sensorik-„Christbaumes“ überwacht C 4000 Palletizer das Muster einer Palette oder von Waren auf der Palette. Das System verfügt hierfür über eine dynamische, selbstlernende Ausblendungsfunktion, mit der das System beim Transport in einen abgesicherten Bereich zuverlässig zwischen Paletten und Personen unterscheidet. Dies geschieht entweder durch die Auswertung der Abdeckung einzelner Lichtstrahlen oder durch die Erkennung von Objekt- oder Abstandsmustern. Das bedienfreundliche Systemkonzept bestätigt sich auch bei der Inbetriebnahme: Auspacken, Anbauen und schon erkennt der C 4000 Palletizer die üblichen Europaletten und Gitterboxen. Es ist kein Programmieraufwand nötig. Weil es auch wenig zu planen, spezifizieren, verdrahten, und überwachen gibt, spart das System unseren Kunden viel Geld: die Montage- und Betriebskosten sind gegenüber Zugangsabsicherungen mit herkömmlichen Überbrückungslösungen um bis zu 40 % niedriger – das sind oftmals mehrere tausend € .
T 4000 Multi – Mit separaten Tür-Meldeausgängen und tolerantem Ansprechverhalten
Ob Reed-Schalter, induktive Sensoren oder Transponder – bei „non contact“ Sicherheitsschaltern ist SICK breit aufgestellt. Die neueste Entwicklung ist das vielseitige System T 4000 Multi. Das schon von anderen Produkten der T 4000-Familie bekannte und bewährte Prinzip: Ein Sensor liest permanent die festprogrammierte Nummer des Betätigers – eines vollvergossenen RFID-Transponders – aus. Das Öffnen der betreffenden Schutztür unterbricht die Lesung und führt zum sicheren Maschinenstopp. Die individuelle Codierung des Betätigers sorgt zudem für eine sehr hohe Manipulationssicherheit des Systems. Zwei verschiedene Auswerteeinheiten für den gleichzeitigen Anschluss von zwei bzw. von vier Sensoren stehen zur Verfügung. Vielfach gefordert und im T 4000 Multi realisiert: die separaten Tür-Meldeausgänge, mit denen sich jeder angeschlossene Sensor der betreffenden Tür zuordnen und auswerten lässt. Der große Ansprechbereich der Sensoren von 15 mm gleicht zudem Toleranzen zwischen Tür und Schutzzaun aus, wodurch falsche Alarme zuverlässig vermieden werden. Durch die Integration der Funktionen Reset und Schützkontrolle in die Auswerteeinheiten werden keine externen Relais benötigt.
M 4000 mit zahlreichen neuen Pluspunkten bei Bedienung und Betrieb
Ein verwindungssteifes Profil mit drei Befestigungsnuten für die variable Montage, Leuchtmelder auf dem Empfängergehäuse und optionaler Busanschluss über eine integrierte Schnittstelle AS-Interface Safety at Work bietet die neue Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke M 4000 Standard. Konfigurationstasten am Gerät und die integrierte Laser-Ausrichthilfe ermöglichen eine komfortable und sichere Einstellung. Die Inbetriebnahmezeiten einer Anlage werden somit deutlich verkürzt. Im Betrieb bietet der konfigurierbare Statusausgang die Möglichkeit, Betriebsinformationen der M 4000 Standard zu Diagnosezwecken direkt an das Steuerungssystem der Maschine zu übertragen. Ein weiteres Highlight ist der separate Anschluss für die Rücksetztaste. Da die Signalauswertung im Gerät selbst erfolgt, kann jetzt die bei anderen Systemen erforderliche Rückführung des Signals vom Schaltschrank an den Gefahrbereich entfallen. Der gesamte Verdrahtungsaufwand wird dadurch deutlich reduziert. Die neuen Leistungsmerkmale, die hohen Reichweiten sowie die Vielzahl an Strahlkombinationen machen das Gerät damit zum würdigen Nachfolger der seit Jahren im Feld bewährten Mehrstrahl-Sicherheits-Lichtschranke MSL.
Ob C 4000, M 4000 oder T 4000 – bei allen Systemen ist die Sicherheit zwar der wichtigste, aber nicht der einzige Aspekt. Es sind die Zusatznutzen, die sichere Sensoren und Systeme zu zeitgemäßen Lösungen machen. Dass bei allen Funktionen die Formgebung nicht auf der Strecke bleiben muss beweist die M 4000: Sie wurde mit dem IF Design Award 2005 ausgezeichnet.
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