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Sicherheitsinspektionen an Maschinen und Anlagen

Komponenten alleine machen Maschinen nicht sicher – die sicherheitstechnische Gesamtlösung muss stimmen. Eine von SICK erstellte Statistik auf der Basis von mehr als 3.000 durchgeführten Inspektionen zeigt, dass fast jedes fünfte Sicherheitssystem nicht korrekt integriert wurde.

>> Sowohl das Arbeitssicherheitsgesetz als auch die Betriebs-
sicherheitsverordnung verlangen, dass ein Unternehmer feststellt bzw. feststellen lässt, ob die im Betrieb eingesetzten Arbeitsmittel sicherheitstechnisch in Ordnung sind. Dies betrifft nicht nur die eigentlichen Schutzsysteme, sondern auch deren Anbringung und Einbindung in überlagerte Steuerungsebenen. Hier jedoch sind immer wieder nicht korrekt integrierte Sicherheitssysteme anzutreffen. Die fünf häufigsten Gründe hierfür sind:

  • die fehlerhafte Einbindung der Sicherheitssensorik in die Maschinensteuerung,
  • die Schutzeinrichtung wirkt nicht auf alle gefahrbringenden Bewegungen,
  • der Sicherheitsabstand zur Gefahrenstelle ist zu gering,
  • die Gefahrstelle kann trotz Absicherung durch Um-, Unter- oder Übergreifen erreicht werden,
  • das Befehlsgerät der Schutzsensorik kann aus dem Gefahrbereich heraus betätigt werden.
Nicht immer sind diese Fehler auf den ersten Blick zu erkennen. Grund dafür ist die zunehmende Komplexität von Maschinen und Anlagen und damit der vorhandenen Gefahrstellen. Darüber hinaus entwickelt sich die Sicherheitstechnik durch Technologie- und Normenwandel ständig weiter – was regelmäßige Updates der Kenntnisse erforderlich macht.

Entlastung und Qualität durch SICK-Sicherheitswissen

Unser aktuelles Fachwissen ist Ihr Nutzen: es entlastet Sie von Ihrer sicherheitstechnischen Verantwortung und ergänzt zudem Ihr Qualitäts- und Sicherheitsmanagement auf sinnvolle Art und Weise. Zentraler Baustein ist dabei eine kontinuierliche Qualifikation unserer Mitarbeiter in den Bereichen Produkt-Know-how, Applikationskenntnis, Vorschriftenentwicklung und Sicherheitskompetenz. Unternehmen, z. B. in der Automobilindustrie, nutzen diese Qualifizierung und bauen auf die Inspektionsdienstleistungen von SICK.

Ganzheitliche Prüfung

Überprüft werden nicht nur die Integration und Wirkung der Sensoren, sondern auch die direkt mit diesen Schutzeinrichtungen verbundenen Schutzmaßnahmen, z. B. Not-Aus, Zwei-Hand-Schaltungen, Zustimmschalter, Schutztüren und andere. Dabei werden im Wesentlichen folgende Bereiche geprüft:

  • die Wirkung der Schutzeinrichtung entsprechend dem bestimmungsgemäßen Gebrauch,
  • die Kategorie der SICK-Schutzeinrichtung hinsichtlich der auftretenden Gefahren und des Typs nach IEC 61496,
  • die Einbindung der Schutzeinrichtung bis zur Signalübergabe in die Steuerung der geforderten Sicherheitskategorie nach EN 954 und
  • Umgehungsmöglichkeiten der Schutzeinrichtung.

Das SICK-Prüfsiegel steht für Sicherheit

Durchgeführt werden die Inspektionen von umfassend ausgebildeten Sachkundigen unter Nutzung moderner und regelmäßig überprüfter Messmittel. Das SICK-Prüfsiegel bestätigt die erfolgreiche Inspektion der Schutzeinrichtungen. Ob Prüfung vor erstmaliger In betriebnahme, regelmäßige Prüfungen oder Nachlaufmessungen im Betrieb – mit anerkannten Prüfmethoden und objektiven Prüfberichten geprüfte Schutzeinrichtungen gewährleisten einen hohen Qualitätsstandard für die Sicherheit und Verfügbarkeit der Anlagen.

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