Distanzmessung per Laser: Große Reichweite, reduzierte Kosten Reichweiten bis 220 m, eine integrierte Geschwindigkeitsüberwachung sowie ein außerordentlich gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet das neue Laser-Distanzmessgerät DME4000 von SICK. Dank eines optionalen Kühlgehäuses kann es auch bei hohen Umgebungstemperaturen oder im Außenbereich zur Messung von Objektentfernungen eingesetzt werden.
Multifunktions-Schaltausgänge für Stand-by-, Preset- und weitere System- funktionen, ein Gerätedisplay mit allen Informationen auf einen Blick sowie ein besonders bedienfreundliches Montage- und Ausrichtkonzept sind weitere Vorteile des leichten und kompakten Gerätes. Wichtig für international tätige OEM und Anlagenbauer: Die Zulassungen des DME4000 nach CSA und UL liegen vor.
Distanzmessung in der Intralogistik
Entfernungsmesssysteme wie das DME4000 werden in der automatisierten Lagertechnik zur Positionserfassung von Regalbediengeräten (RBG) oder von Laufkatzen auf Kränen eingesetzt. Dabei fährt der Sensor auf der mobilen Einheit mit und misst permanent die Laufzeit eines ausgesendeten Lichtimpulses bis an das Ende eines Fahrweges und zurück. Die Elektronik ermittelt hieraus im Millisekundentakt die aktuelle Geschwindigkeit sowie Position und gibt sie an die Fahrzeugsteuerung aus.
Informatives Display, Bus-Schnittstellen und Multifunktions-Schaltausgänge
Das DME4000 besitzt wichtige, applikationsrelevante Gerätemerkmale. Bereits bei der Inbetriebnahme, aber auch im späteren Betrieb zeigt das beleuchtete Display alle wichtigen Status-Diagnosefunktionen auf einen Blick an. Der sichtbare Rotlichtstrahl sowie die neue, horizontal und vertikal verstellbare Ausrichthalterung, die mit nur drei Schrauben sicher fixiert wird, erleichtern die Montage. Als Schnittstellen stehen dem Anwender SSI, Hiperface, CAN-Open, RS422 und PROFIBUS zur Verfügung. Hinzu kommen zwei Multifunktions-Schaltausgänge, z.B. für vorgegebene Distanzwerte, Geschwindigkeits- überwachung oder eine Vorausfallmeldung, die aber auch als Eingänge programmiert werden können. So besteht die Möglichkeit, einen der Ausgänge als Stand-by-Eingang zu nutzen, über den das DME4000 durch ein externes Signal aktiviert werden kann. Durch den Stand-by-Modus wird der Lichtsender nur bei Bedarf gestartet und so eine längere Nutzungszeit erreicht. Eine weitere Systemoption ist die Preset-Funktion. Mit ihr wird – durch Überfahren eines Initiators als Referenzmarke – bei der Inbetriebnahme des DME4000 ein schneller und millimetergenauer Abgleich zwischen gemessener Soll- und tatsächlicher Istposition der mobilen Einheit erreicht. Beide Funktionen – Stand-by und Preset – können alternativ auch über die PROFIBUS-Schnittstelle eingerichtet werden.
Fit für raue Einsatzbedingungen
Die Tauglichkeit des DME4000 bis -40 °C ermöglicht bereits den Einsatz des Entfernungsmessgerätes auch in Tiefkühl-Lageranlagen. Mit dem optionalen Kühlgehäuse in IP 54 wird die maximal mögliche Umgebungstemperatur von +55 °C auf +80 °C verbessert und so Anwendungen mit hohen Umgebungstemperaturen, z.B. in einem Stahlwerk oder im Außenbereich erschlossen.
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