Welche Variante darf es sein? Die Incremental-Hohlwellen-Encoder der Baureihe DFS60 lassen keine Montagewünsche offen. Ab sofort stehen die Positionsgeber in jeder industrieüblichen Mechanikausführung zur Verfügung. Sicherlich ein Grund, weshalb der Encoder in USA den Award "Product of the year" im "PLANT ENGINEERING magazine" erhalten hat.
Die DFS60 sind rotative Positionsgeber für Motoren und werden im Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt. Mit je einem Klemm- und ein Servoflansch für Vollwellen sowie Aufsteck- und Durchsteck-Hohlwellen mit jeweils fünf metrischen und drei nicht-metrischen Durchmessern lösen jede gängige Montage werden alle üblichen Montagsituationen abgedeckt.
Fit für raue Umgebungsbedingungen
Der Incremental-Hohlwellen-Encoder DFS60 von SICK STEGMANN ist mit Strichzahlen bis 65.536 realisierbar und zeigt insbesondere im rauen Einsatzumfeld des Maschinen- und Anlagenbaus seine Stärken. Extreme Robustheit, gepaart mit höchster Präzision, erreicht der DFS60 durch das Gehäuse in IP 65 sowie den Einsatz einer Codescheibe aus Nickel. Gegenüber Encoderscheiben aus Glas ist sie bei gleicher Auflösung wesentlich robuster; im Vergleich zu Codescheiben aus Kunststoff ist sie mindestens genauso haltbar, dabei aber deutlich besser auflösend und temperaturfester: Der Arbeitstemperaturbereich reicht von -20°C bis +100°C.
Sehr montagefreundlich
Der universelle – radial wie axial ausrichtbare – Kabelabgang des Encoders reduziert die Variantenvielfalt und erleichtert den Einbau bei beengten Platzverhältnissen. Ebenfalls montagefreundlich: Der Klemmring mit nur einer Torx-Schraube zur Befestigung des DFS60. Der Spannungspegel der TTL- bzw. HTL-Schnittstellen kann individuell programmiert werden.
Keine Exzentritätseffekte, keine Ableitströme
Bei der Wellenlagerung des DFS60 wurde – unter Beibehaltung des marktüblichen 60-mm-Gehäuses - der Abstand der beiden Kugellager der Welle so vergrößert, dass jetzt selbst bei maximalen Betriebsdrehzahlen eine bislang unerreichte Vibrationsfreiheit sowie ein optimaler Rundlauf erreicht werden. Dadurch werden die erfassten Geschwindigkeitswerte nicht von mechanischen Exzentrizitäts- bzw. Toleranzeffekten beeinflusst, die sich bei anderen Encodern als Ausschläge auf der Messwertkurve zeigen. Ein weitere Verbesserung betrifft die Isolierung zwischen Motorwelle und Encoder. Sie vermeidet, dass Ableitströme von der Motorwelle zur Encoder-Lagerung gelangen und diese dadurch beschädigt werden.
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